Ihlée, Johann Eduard


Kassel 22.10.1812 - 15.12.1885 Kassel

Name: Ihlée, Johann Eduard
Namensansetzungen: Ihlée Johann Eduard
Nationalität: D
Lebensdaten: 22.10.1812 - 15.12.1885
Geburtsort: Kassel, Deutschland
Todesort: Kassel, Deutschland
Beruf: Maler


Der 1812 geborene Ihlée war zunächst Schüler von Friedrich Müller an der Kasseler Akademie der bildenden Künste, danach von Friedrich Wilhelm von Schadow an der Düsseldorfer Akademie. Die ersten Arbeiten religiösen Inhalts entstanden in dieser Zeit (Gaben verteilende hl. Elisabeth, Abschied des Tobias, der Verlorene Sohn). Zwischen 1837 und 1842 hielt sich Ihlée in Rom auf, wo eine Auffindung des Moses entstand. Anschließend ging er nach Frankfurt a. M. zu Philipp Veit, dessen Schwiegersohn er wurde. Für den Römersaal in Frankfurt entstanden die Bildnisse von Kaiser Heinrich IV. und Ludwig dem Heiligen. Zwischen 1853 und 1871 lebte er mit kurzen Unterbrechungen wieder in Rom. Neben weiteren Werken religiösen Inhalts entstanden auch Landschaften und Genrebilder. Zudem fertigte er zahlreiche Kopien nach italienischen Meistern an (Raffael, Tizian, Michelangelo u. a.). 1872 wurde er Lehrer an der Kasseler Akademie.
Bisher unbekannt war, dass Ihlée um das Jahr 1830 als Schüler der Kasseler Akademie der bildenden Künste Darstellungen der Liebfrauenkirche in Frankenberg sowie der Kilianskirche in Korbach anfertigte. Die malerischen Darstellungen künden von seiner Ausrichtung und sind weniger das Produkt eines in der Architekturdarstellung versierten Zeichners.

Knackfuß 1908, S. 220, 222; Thieme-Becker 18 (1925), S. 554-555; Kat. Kassel 1991, S. 99-101; Bruckmann 1997-1998 2, S. 156, 157, Abb. S. 157.


Letzte Aktualisierung: 22.03.2017


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