Rudolph, Georg


Kassel 26.5.1813 - 20.7.1897 Kassel

Name: Rudolph, Georg
Namensansetzungen: Rudolph Georg
Lebensdaten: 26.5.1813 - 20.7.1897
Geburtsort: Kassel
Todesort: Kassel
Beruf: Stadtbaumeister, Baurat


Der Sohn des Stadtbaumeisters Johann Jacob Rudolph studierte an der Kasseler Akademie. In dieser Zeit fertigte er die Bauaufnahmen der gotischen Kirchen in Frankenberg und Korbach an. Mit dem Entwurf einer Residenz (GS 16809 - GS 16818) kann ihm eine weitere Akademiearbeit zugeschrieben werden. Mit diesem Wettbewerbsentwurf trat er in Konkurrenz zu Albrecht Rosengarten, der mit seinem Beitrag ein fürstliches Reisestipendium gewann. Auf einem Blatt der Martinskirche (GS 12775) und weiteren im Hessischen Staatsarchiv Marburg (StAM Best. 53a, Nr. 561) signierte er als "Rudolph d. j.". Nach dem Tod seines Vaters 1844 übte Rudolph das Amt des Stadtbaumeisters aus. 1845 wurde er Leiter des städtischen Bauwesens. Im hessischen Adresskalender wird er 1878 erstmals als Stadtbaurat bezeichnet. Für die 1882 herausgegebenen mittelalterlichen Baudenkmäler des Regierungsbezirks Kassel fertigte er Zeichnungen an.

Quellen: Losch-Kartei; Hoffmeister/Prior 1885, S. 104; Thiele 1986

Stand: August 2007 [MH]


Letzte Aktualisierung: 08.02.2017


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