2.20.4.1 - Kassel-Wilhelmshöhe, Bahnhof, Entwurf für die Bahnwärterwohnung, Grundrisse, Aufrisse und Schnitt



2.20.4.1 - Kassel-Wilhelmshöhe, Bahnhof, Entwurf für die Bahnwärterwohnung, Grundrisse, Aufrisse und Schnitt


Inventar Nr.: L GS 13126
Bezeichnung: Kassel-Wilhelmshöhe, Bahnhof, Entwurf für die Bahnwärterwohnung, Grundrisse, Aufrisse und Schnitt
Künstler: Julius Eugen Ruhl (1796 - 1871), Zeichner, Umkreis
Datierung: 1848/49
Geogr. Bezug: Kassel-Wilhelmshöhe
Technik: Graphit, Feder in Schwarz und Rot, grau und ocker laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 40,8 x 77,6 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab ohne Maßeinheit
Beschriftungen: oben mittig: "Project zu der Bahn-(Weichen-)Wärterwohnung für die Station Wahlershausen." (Feder in Schwarz)
oben links: "Concept." (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Das "Project zu der Bahn-(Weichen-)Wärterwohnung für die Station Wahlershausen" kombiniert ähnlich wie in Ruhls Entwurf für den Bahnhof L GS 13116 zwei Fassadenaufrisse mit einem Querschnitt und drei Grundrissen.
Das kleine dreiachsige Backsteingebäude bezieht sich in der Fassadengliederung mit den durch plastisch hervortretende Bögen überfangenen Zwillingsbogenfenstern deutlich auf die Gestaltung des Empfangsgebäudes. Der giebelständige, als erhöhter Pavillon ausgeprägte Mittelteil überragt die beiden Seitenteile mit quer verlaufendem Satteldach. Auf diese Weise verdeutlicht der Entwurf sinnfällig die Überwachungsfunktion des Gebäudes, das neben einer Wohnung auch die "Wacht- / und / Bahnhofsmannschafts / Stube" beherbergt. Ein kleiner Anbau war für "Stallung", "Geschirrkammer" und den Abort vorgesehen.
Der Entwurf dürfte vermutlich im Zusammenhang mit dem Bau des Stationsgebäudes von Ruhl in seinem Baubüro entstanden sein. Als Standort kommt aufgrund der Fassadenausrichtung "nach der Straße" und "nach der Bahn" vor allem die Bahnquerung an der Wilhelmshöher Allee in Frage, wie im Situationsplan L GS 13117 eingezeichnet - von einem tatsächlichen Bau ist aber nichts bekannt.
Stand: August 2007 [UH]


Literatur:
Lohr 1984, S. 162f.


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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