2.6.9.22 - Kassel-Wilhelmshöhe, Löwenburg, Entwurfsskizze zu einem Deckenleuchter, Aufriß



2.6.9.22 - Kassel-Wilhelmshöhe, Löwenburg, Entwurfsskizze zu einem Deckenleuchter, Aufriß


Inventar Nr.: L GS 13920
Bezeichnung: Kassel-Wilhelmshöhe, Löwenburg, Entwurfsskizze zu einem Deckenleuchter, Aufriß
Künstler: Heinrich Christoph Jussow (1754 - 1825), Architekt
Datierung: um 1795
Geogr. Bezug: Kassel-Wilhelmshöhe
Technik: Graphit
Träger: Papier
Wasserzeichen: "D & C BLAUW"
Maße: 42,8 x 27,8 cm (Blattmaß)
Maßstab: -
Beschriftungen:


Katalogtext:
Das bisher nicht identifizierte Blatt mit einer in Graphit gehaltenen Zeichnung zeigt den Entwurf zu einem Deckenleuchter in neogotischem Stil. Im oberen Bereich des Blattes ist seine Gestalt in einem unvollendet gebliebenen Aufriß zu sehen, darunter sind die Hilfslinien zur Konstruktion der Achteckform erkennbar. Die gotisierende Formensprache des aus Wimpergen gebildeten Korpus mit Krabben und Kreuzblumen findet sich vielfach bei Jussows Entwürfen zur Architektur und Ausstattung der 1793 bis 1800 errichteten Löwenburg im Park von Schloß Wilhelmshöhe, so etwa bei denen zur Fassade der Kapelle (GS 5689), zur Kuppel für den Rittersaal (GS 5708) oder zu einem Schrank (GS 5712). Die bogenförmig geschwungenen Leuchterarme, von denen lediglich einer gezeigt ist, ähneln den von Jussow entworfenen Hängelampen für Schloß Wilhelmshöhe (GS 6116).
Offensichtlich handelt es sich bei der Zeichnung um einen ersten Entwurf Jussows zu dem Deckenleuchter in gotisierenden Formen für den Speisesaal im Erdgeschoß des Bergfrieds (vgl. Mobilieninventar von 1816, StAM Best. 7i, Inv. 74; s. a. Abb. 373 bei Dittscheid 1987). Das Stück hängt heute im Damenbau der Löwenburg (vgl. Klein 1975, S. 166, Anm. 153).
Bei der ebenfalls in der Graphischen Sammlung aufbewahrten Graphitskizze GS 6354 dürfte es sich um eine Vorstudie zu dem vorliegenden Entwurf handeln.
Text übernommen aus Katalog Kassel 1999/CD-Rom [GF]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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