4.8.1.7 - Bad Nenndorf, Arkadenbau, Entwurf zur Vergrößerung, Grundrisse



4.8.1.7 - Bad Nenndorf, Arkadenbau, Entwurf zur Vergrößerung, Grundrisse


Inventar Nr.: L GS 8262
Bezeichnung: Bad Nenndorf, Arkadenbau, Entwurf zur Vergrößerung, Grundrisse
Künstler: Julius Eugen Ruhl (1796 - 1871), Architekt
Hermann Friedrich Wagner (1828 - 1895), Zeichner
Datierung: 1855
Geogr. Bezug: Bad Nenndorf
Technik: Graphit, Feder in Schwarz und Rot, grau, rot, blau und gelb laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 59,7 x 86,9 cm (Blattmaß)
59,3 x 77,3 cm (Darstellungsmaß)
Maßstab: betifferter Maßstab mit Maßeinheit "Caßler Fuß."
Beschriftungen: oben mittig: "Werkpläne / zu der neuen Trinkhalle und Saalbau / am Bade zu Nenndorf." (Feder in Schwarz)
oben links: "Copie" (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Bl. II." (Feder in Schwarz)
unten rechts: "62 Ruhl (?) [...]" (Graphit)
in der Darstellung: Benennung der Geschosse (Feder in Schwarz)
verso: "VI/11" (Farbstift in Rot)
verso: Naa 4 d"; "Q" (Graphit)


Katalogtext:
In der wahrscheinlich vom Baueleven Hermann Wagner nach den Vorgaben Ruhls angefertigten Werkzeichnung sind das bestehende Arkadengebäude Du Rys und der neue Anbau durch unterschiedlich detaillierte Darstellung und Lavierung gekennzeichnet. Bis auf den notwendigen Durchbruch zum Neubau im Erdgeschoß und eine Veränderung der Toilettenanlagen im Obergeschoß sollte der Altbau weitgehend unverändert bleiben. Anders als im "Vorprojekt" L GS 8265 geplant, ist der neue Konzertsaal etwas kleiner konzipiert und nicht mehr durch einen repräsentativen Säulengang zugänglich, so daß noch ein weiterer anschließender Raum untergebracht werden kann. Eine wesentliche Änderung gegenüber den ersten Planungsüberlegungen besteht in der vollen Nutzung des Obergeschosses für Gästezimmer beidseitig des vom Altbau her fortgeführten Mittelkorridors.
Von der Trinkhalle sind die gekuppelten Säulen der gußeisernen Konstruktion sowie die darauf abgestimmten doppelten Balkenlagen genau eingetragen und die Achsabstände mit Maßen versehen. Entsprechend ist mit den Balkenlagen des Haupttrakts verfahren.
In einem Vermerk in Graphit im rechten Teil der geplanten Trinkhalle weist Wagner auf Abweichungen der Balkenlagen von den vorgesehenen Positionen in der Zeichnung hin, die durch die Kombination einer Kopie des Altbaus mit dem Neuentwurf entstanden seien.
Stand: August 2007 [GF]


Literatur:
Lohr 1984, S. 152 u. 154


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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