1.58.2.2 - Kassel, Staatsministerialgebäude (ehem. Palais Hessen-Rotenburg), Bauaufnahme, Aufriß der Königsplatzfront mit neuen Fenstern



1.58.2.2 - Kassel, Staatsministerialgebäude (ehem. Palais Hessen-Rotenburg), Bauaufnahme, Aufriß der Königsplatzfront mit neuen Fenstern


Inventar Nr.: Marb. Dep. 163
Bezeichnung: Kassel, Staatsministerialgebäude (ehem. Palais Hessen-Rotenburg), Bauaufnahme, Aufriß der Königsplatzfront mit neuen Fenstern
Künstler: Adam Heinrich Ludwig Böckel (1809 - nach 1879), Zeichner
Datierung: 29.07.1865
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: "J W"
Maße: 42,5 x 73 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit Fuß
Beschriftungen: oben mittig: "Zeichnung / zur Erneuerung der Fenster im Staats-Ministerialgebäude / und dem dazu gehörigen vormals Loth'schen Hause." (Feder in Schwarz)
oben rechts: "B." (Feder in Schwarz)
unten links: "Vormals Loth'sches Haus." (Feder in Schwarz)
unten rechts: "Ministerialgebäude." (Feder in Schwarz)
unten rechts: "Böckel / 29/7 65." (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Die ebenfalls 1865 datierte "Zeichnung / zur Erneuerung der Fenster im Staats-Ministerialgebäude / und dem dazu gehörigen vormals Loth'schen Hause" zeigt ebenso wie Marb. Dep. 162 die Königsplatzfassade des insgesamt zwanzigachsigen Gebäudeflügels.
Die vorgeschlagenen Veränderungen zielen auf eine weitere Vereinheitlichung der Fassadengliederung. Zum einen ergänzen zwei Dachgauben auf dem alten Gebäudeteil die Reihe der vier gleichartigen Exemplare auf dem "vormals Loth'schen Haus" symmetrisch. Zum anderen bietet Böckel zwei Varianten für die beiden nebeneinanderliegenden Türöffnungen in der Mitte des Gebäudes. Die optische Angleichung des neueren Türbogens an das ältere Tor durch eine geringe Erhöhung in dem einen Vorschlag wird in der Version auf der Klappe durch ein Fenster anstelle der Tür variiert. Beiden Vorstellungen gemeinsam ist die Vereinheitlichung der Putzrustika, wodurch der Versprung in der Mitte wegfällt. Die im Titel angesprochene Erneuerung der Fenster bezieht sich offensichtlich nur auf die Fensterflügel, deren kleinteilige Sprossengliederung hier deutlich reduziert ist.
Böckels Zeichnungen stehen vermutlich im Zusammenhang mit der in den Akten für die Jahre 1865-1867 festgehaltenen Erneuerung des Anstrichs am Staatsministerialgebäude (StAM Best. 190a Kassel, Nr. 331).
Stand: August 2007 [UH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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