1.30.2.2 - Kassel, Polytechnikum, Entwurf zum ersten und zweiten Geschoß, Grundriß



1.30.2.2 - Kassel, Polytechnikum, Entwurf zum ersten und zweiten Geschoß, Grundriß


Inventar Nr.: Marb. Dep. 241a
Bezeichnung: Kassel, Polytechnikum, Entwurf zum ersten und zweiten Geschoß, Grundriß
Künstler: Johann Conrad Bromeis (1788 - 1855), Architekt
Datierung: 1837
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Grau, rot und blau laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 66 x 49,8 cm (Blattmaß)
60,2 x 46,1 cm (Darstellungsmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "Fuß"
Beschriftungen: oben mittig: "Project zu einem Gebaeude für die Polytechnische Schule in Cassel." (Feder in Grau)
oben links: "Grundriss vom II Geschoss." (Feder in Grau)
unten links: "Grundriss vom I Geschoss." (Feder in Grau)
unten rechts: "Bromeis / 1837." (Feder in Grau)


Katalogtext:
Die auf einem Blatt vereinten Grundrisse der ersten und zweiten Etage des für Kassel geplanten Polytechnikums aus der Serie von signierten Entwürfen von Johann Conrad Bromeis zeigen einen kompakten rechteckigen Bau, dem in der Mitte hinten rechtwinklig ein dreiachsiger Annex angefügt ist. Zugunsten der anderen Räume reduzierte Bromeis die große Eingangshalle und die doppelte Treppenanlage, die noch Engelhard plante, auf ein schmales, portalbreites "Vestibule", dem seitlich eine zweifach gewendete Treppe angefügt ist.
Ebenso wie in Engelhards Entwurf sind in dem auf der unteren Blatthälfte dargestellten Erdgeschoß die mit Ofenstellen versehenen Laboratorien, Magazine für verschiedene Werkzeuge und Materialien sowie im Zentrum das "Auditorium für Chemie und Physik" untergebracht. Um in das "gewölbte Laboratorium für Chemie" mit einem extra angebauten Schornstein an der Rückseite zu gelangen, hätte man das Auditorium durchqueren müssen.
Im zweiten Geschoß befinden sich die Unterrichtsräume für Sprachen und Zeichnen und in der Mitte ein Hörsaal "für Mathematik u. Naturgeschichte" (bei Engelhard zwei separate Räume), durch den man wiederum wie im unteren Geschoß in den Anbau mit dem "Saal für Naturhistorische Gegenstände" gelangt.
Stand: Mai 2005 [UH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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