1.28.6.1 - Kassel, Verwaltungsgebäude, sechste Entwurfsserie, Erdgeschoß, Grundriß



1.28.6.1 - Kassel, Verwaltungsgebäude, sechste Entwurfsserie, Erdgeschoß, Grundriß


Inventar Nr.: Marb. Dep. II, 124
Bezeichnung: Kassel, Verwaltungsgebäude, sechste Entwurfsserie, Erdgeschoß, Grundriß
Künstler: Johann Conrad Bromeis (1788 - 1855), Architekt, Entwurf
unbekannt, Zeichner, Ausführung
Datierung: 1834
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, koloriert
Träger: Papier
Wasserzeichen: "J WHATMAN / 1831"
Maße: 65 x 98 cm (Blattmaß)
Maßstab: unbezifferter Maßstab ohne Maßeinheit
Beschriftungen: oben mittig: "6ter Entwurf zu einem Verwaltungs Gebäude / für die verschiedenen Staats-Behörden in der Residenz Stadt Cassel / Plan vom Erdgeschoss" (Feder in Schwarz)
verso: "1159 (a, 20)" (Feder in Blau)


Katalogtext:
Mit der sechsten Entwurfsserie (s. a. Marb. Dep. II, 125, Marb. Dep. II, 126 u. Marb. Dep. II, 127) zum Bau eines Verwaltungsgebäudes in Kassel kehrte Bromeis hinsichtlich der Grundrißstruktur wieder zu den Gestaltungsmodi zurück, die er bereits im zweiten Entwurf (s. Marb. Dep. II, 109, Marb. Dep. II, 110 u. Marb. Dep. II, 111) verwendet hatte. Der vorliegende Entwurf zeigt drei um einen Innenhof gruppierte Flügel, an die zusätzlich zwei kurze, nach außen rechtwinklig abknickende Flügel anschließen. Wie bei den ersten beiden Entwurfsserien werden auch hier die Anlageecken durch Risalitgliederung akzentuiert. Hier sind vier quadratische Räume angeordnet, die sowohl von dem Mittelflur, der durch den gesamten Gebäudekomplex läuft, als auch von seitlichen Korridorarmen aus erreicht werden können. Im Vergleich zu dem zweiten Entwurf ist der vorliegende Grundriß besser strukturiert, die Raumgrößen wurden vereinheitlicht. Veränderungen finden sich im Bereich des Vestibüls, das in der Mittelachse verlängert ist und damit in den Hof vorkragt. Hier ist, wie Bromeis dies bereits in seinem Entwurf für das Hofverwaltungsgebäude am Friedrichsplatz konzipiert hatte, das breite, repräsentative Treppenhaus untergebracht. Säulenstellungen gliedern den Gesamtraum, indem sie den Flurbereich und die eigentliche Treppenanlage von dem Rest abgrenzen. Die Treppen in den Seitenflügeln sind aus der Mittelachsenposition verrückt und der Erschließungsrichtung folgend quer angelegt. Freitreppen betonen nun auch diese Zugänge in die Seitenflügel.
Stand: September 2004 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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