3.3.1.1 - Amöneburg, Brücker Mühle, Bauaufnahme der "Friedenssäule", Aufriß



3.3.1.1 - Amöneburg, Brücker Mühle, Bauaufnahme der "Friedenssäule", Aufriß


Inventar Nr.: Marb. Dep. II, 258
Bezeichnung: Amöneburg, Brücker Mühle, Bauaufnahme der "Friedenssäule", Aufriß
Künstler: Adam Heinrich Ludwig Böckel (1809 - nach 1879), Zeichner, fraglich
Datierung: um 1835
Geogr. Bezug: Amöneburg
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: "[WHA]TMAN"
Maße: 47,7 x 29,4 cm (Blattmaß)
Maßstab: zwei bezifferte Maßstäbe mit Maßeinheiten "Fuß" und "m"
Beschriftungen: in der Darstellung: "DER FRIEDENSTEIN BEI AMÖNEBURG." (Feder in Schwarz)
oben links: "Inventarisirt / unter IV, b, 15." (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Inventarisirt sub / C II 3." (Feder in Schwarz)
oben rechts: "IV b 12" (Farbstift in Blau)
unten rechts: "Böckel" (?) (Graphit)
in der Darstellung: Inschrift (Feder in Schwarz)
verso: "Der Friedenstein bei / Amöneburg" (Graphit)
verso: Notizen (Graphit)


Katalogtext:
Zum Andenken an die im September 1762 bei der Brücker Mühle nahe Amöneburg vorgefallenen Kampfhandlungen und den im November dort abgeschlossenen Waffenstillstand zwischen den beteiligten Heerführern wurde ein Denkmal errichtet (Mitteilungen 1910/11; Ehrenpfordt 1927, S. 301-303; Schneider 1971, S. 191f.) Seine Entstehungszeit ist bis heute nicht eindeutig geklärt, liegt aber noch im späten 18. Jahrhundert. Die Zeichnung, die mit "Böckel" signiert ist, entstand zu einem derzeit nicht benennbaren Zeitpunkt im 19. Jahrhundert.
Die sog. Friedenssäule in Gestalt eines von einer Granate bekrönten Obelisken auf einem Postament ist in Umrißlinienzeichnung dargestellt. Gezeigt ist die der Stadt Amöneburg zugewandte Seite mit dem französischen Wappen und der darunter befindlichen Inschrift, in der die beiden Marschälle d'Estrées und Soubise genannt werden.
Wahrscheinlich nachträglich wurden der in Feder ausgeführten Zeichnung in Graphit zwei Maßstäbe mit Maßeinheiten in Fuß und in Meter hinzugefügt sowie Maße in Meter in die Darstellung eingetragen.
Der Anlaß für die Erstellung der Zeichnung ist nicht bekannt; die beiden Inventarisierungsvermerke konnten bislang nicht aufgeschlüsselt werden. Denkbar wäre ein Zusammenhang mit den für 1833, 1852 und 1859 auf Staatskosten durchgeführten Reinigungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (Mitteilungen 1910/11, S. 28).
Stand: August 2007 [GF]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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