3.23.1.1 - Ermschwerd, Entwurf zum Pfarrhaus, Grund- und Aufrisse



3.23.1.1 - Ermschwerd, Entwurf zum Pfarrhaus, Grund- und Aufrisse


Inventar Nr.: Marb. Dep. II, 283
Bezeichnung: Ermschwerd, Entwurf zum Pfarrhaus, Grund- und Aufrisse
Künstler: Johann Friedrich Matthei (1789 - 1874), Architekt, Entwurf
Kersting (tätig um 1836), Zeichner, Ausführung
Datierung: 08.03.1836
Geogr. Bezug: Ermschwerd
Technik: Graphit, Feder in Schwarz und Rot, braun, rot und rosa laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: "J WHATMAN / 1831"
Maße: 55,2 x 42,8 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "Fuss"
Beschriftungen: oben mittig: "Entwurf / zur neuen Pfarrerwohnung in Ermschwerdt, Kreises Witzenhausen / 60´ lang, 33´ breit." (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Der Bau dieses neuen Pfarrhauses ist nach dem Anschlage / vom 14ten November 1823, berechnet zu / 1864 Thlr. 6ggS 9fls" (Feder in Schwarz)
oben links: "Abzeichnung" (Feder in Schwarz)
unten links: "Entworfen Matthei 27/3 31" (Feder in Schwarz)
unten rechts: "gezeichnet Kersting 8/3 36" (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Von dem noch erhaltenen Gebäude (Denkmaltopographie 1995, S. 623), das sich mit sieben Achsen von den meist fünfachsigen Dorfpfarrhäusern einheitlichen Typs der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Kurhessen unterscheidet (vgl. GS 8354 u. Marb. Dep. II, 307, Marb. Dep. II, 310, Marb. Dep. II, 319), sind außer dem Aufriß der Hauptfront und den Grundrissen der zwei Geschosse auch die Fundamente mit der Teilunterkellerung wiedergegeben. Im Aufriß und in der Fachwerkkonstruktion weist der Bau große Ähnlichkeit mit Leonhard Müllers Entwurf zum Schulhaus in Friedewald (GS 7928) auf.
Die äußerst sorgfältig gezeichnete und lavierte Darstellung, in der jeder Pfosten in allen Wänden gezeigt wird, ist eine 1836 angefertigte Kopie des Baueleven Ludwig Kersting nach dem Entwurf des Landbaumeisters Johann Friedrich Matthei von 1831.
Stand: August 2007 [GF]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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