3.52.1.1 - Heldra, ev. Kirche St. Johannis, Entwurf, Auf- und Grundriß



3.52.1.1 - Heldra, ev. Kirche St. Johannis, Entwurf, Auf- und Grundriß


Inventar Nr.: Marb. Dep. II, 320
Bezeichnung: Heldra, ev. Kirche St. Johannis, Entwurf, Auf- und Grundriß
Künstler: unbekannt
Datierung: um 1845
Geogr. Bezug: Heldra
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 44,4 x 25,5 cm (Blattmaß)
Maßstab: unbezifferter Maßstab ohne Maßeinheit
Beschriftungen: oben rechts: "3" (Feder in Schwarz)
oben mittig: "Kirche zu Heldra in dem Kreise Eschwege. / (Amt Wannfried)" (Feder in Schwarz, Graphit)


Katalogtext:
In den Jahren 1844/45 wurde die Saalkirche zu drei Achsen nach dem Entwurf von Anton Jakob Spangenberg errichtet, nachdem ein mittelalterlicher Vorgängerbau abgerissen worden war. In den Neubau wurde der mittelalterliche Chorturm integriert, dessen Fachwerkwerkobergeschoß mit Zeltdachabschluß, das in der vorliegenden Darstellung gut zu erkennen ist, aus einer weiteren Bauphase im Jahr 1825 stammt (Dehio Hessen 1982, S. 402).
Die Darstellung eines unbekannten Zeichners zeigt einen nicht umgesetzten Entwurf für die Errichtung des Saalbaus. So findet sich im Aufriß eine umschließende Rahmung der unteren Rechteck- und der oberen Rundbogenfenster, die wohl als Blendgliederung zu deuten ist, in dieser Form jedoch nicht zur Ausführung kam. Statt dessen wird die glatte Fassade durch gering vorkragende Fenstersohlbänke belebt. In der Mittelachse setzt die Sohlbank direkt über der Verdachung des Haupteingangs an, dessen flache Rahmung bereits in dem Entwurf zu finden ist.
In den Grundriß ist die Anordnung von Altar und dahinter plazierter Kanzel eingetragen, die in dieser Form auch umgesetzt wurde. In zwei Blöcken mit dem sie trennenden Mittelgang sind die Kirchenbänke identifizierbar. Als gestrichelte Linie ist die Empore mit ihrem Ständerunterbau mit in die Zeichnung aufgenommen worden.
Stand: August 2007 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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