3.103.1.2 - Rothwesten, Domäne, Bauaufnahme von Deputathaus, Wohngebäude und Pferdestall, Grundrisse



3.103.1.2 - Rothwesten, Domäne, Bauaufnahme von Deputathaus, Wohngebäude und Pferdestall, Grundrisse


Inventar Nr.: Marb. Dep. II, 363
Bezeichnung: Rothwesten, Domäne, Bauaufnahme von Deputathaus, Wohngebäude und Pferdestall, Grundrisse
Künstler: unbekannt
Datierung: 1866
Geogr. Bezug: Rothwesten
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, rot, ocker und rosa laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: "J WATMAN / 1860"
Maße: 54 x 42,5 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "C.W.F:"
Beschriftungen: oben rechts: "Risse / von den Gebaeuden der Domaine / zu Rothwesten" (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Blatt I." (Feder in Schwarz)
oben in der Darstellung: "Grundriss vom Pferdestall=Gebaeude & dem sogen. Deputathause Lit: A & B" (Feder in Schwarz)
mittig in der Darstellung: " Grundriss / vom Unterstock des Wohngebaeudes No. 1 / mit Fluegelbau" (Feder in Schwarz)
unten links in der Darstellung: "vdt S. Sallmann / d 25/9 66 / Landbaumeister" (Feder in Schwarz)
unten in der Darstellung: "Grundriss vom Kellergeschoss" (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Das als "Blatt I" der neun Zeichnungen umfassenden Folge "Risse von den Gebaeuden der Domaine zu Rothwesten" gekennzeichnete Blatt präsentiert im Erdgeschoßgrundriß den nördlichen Gebäudekomplex von Herrenhaus ("Wohngebaeude No. 1") mit Treppenturm und kleinem Flügelbau sowie dem Deputathaus mit dem angrenzenden Pferdestall (vgl. den Situationsplan auf Marb. Dep. II, 370). Zusätzlich sind noch der Kellergrundriß des Wohnhauses sowie das Obergeschoß des Pferdestalls wiedergegeben.
Deutlich wird die massive Bauweise des Herrenhauses und des rechtwinklig anschließenden Seitenflügels mit dem quadratischen Turm in der Ecke. Während im Hauptgebäude Wohnräume untergebracht waren, sind im Nebenflügel "Hausküche", "Familienküche" und "Speisekammer" eingezeichnet. Das daran spitzwinklig anstoßende Deputathaus enthielt eine weitere Küche sowie das "Speisezimmer für das Gesinde". Räumlich davon abgetrennt ist die "Knechtekammer", die nur vom anschließenden großen Pferdestall aus zugänglich ist. Dessen Obergeschoß aus Fachwerk diente als "Fourageboden".
Stand: August 2007 [UH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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