3.7.2.2 - Beberbeck, Gestüt, Fürstenhaus, Entwurf zum ersten und zweiten Obergeschoß, Grundriß



3.7.2.2 - Beberbeck, Gestüt, Fürstenhaus, Entwurf zum ersten und zweiten Obergeschoß, Grundriß


Inventar Nr.: Marb. Dep. II, 50
Bezeichnung: Beberbeck, Gestüt, Fürstenhaus, Entwurf zum ersten und zweiten Obergeschoß, Grundriß
Künstler: Johann Conrad Bromeis (1788 - 1855), Architekt, Entwurf
unbekannt, Zeichner, Ausführung
Datierung: 1828
Geogr. Bezug: Hofgeismar-Beberbeck
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: "J WHATMAN / TURKEY MILL / 1825"
Maße: 48,9 x 60 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "Fuss."
Beschriftungen: oben mittig: "Das Herrn-Haus, auf dem neuen Gestüthof zu Beberbeck." (Feder in Braun)
oben mittig: "Belétage" (Feder in Braun)
oben rechts: "Ites Blatt" (Feder in Braun)
mittig: "1tes Geschoss." (Feder in Braun)
unten rechts: "Bromeis 1828. 3/12." (Feder in Schwarz)
in der Darstellung: Erläuterungen und Maßangaben (Graphit, Feder in Schwarz und Braun)
verso: "Inv. IVd C No. 190" (Feder in Schwarz, Graphit)


Katalogtext:
Im Dezember 1828 wurden vom Baubüro Bromeis überarbeitete Grundrißpläne für das "Herrenhaus, auf dem neuen Gestüthof zu Beberbeck" vorgelegt. Die als "Ites Blatt" markierte Zeichnung zeigt das erste und zweite Obergeschoß des Herrenhauses. Die Beschriftung wurde mit roter Feder ausgeführt, spätere Ergänzungen erfolgten in Graphit.
Entsprechend dem ersten Entwurf aus dem Jahr 1826 findet sich eine axiale Anordnung von hofseitigem Vestibül und gartenseitigem kreisrunden Kuppelsaal, der hier auch als "Jaeger-Saal" bezeichnet wird. Den beiden Repräsentativräumen ordnen sich seitlich jeweils vier fast quadratische Räume zu. Auf der Nordseite sind dies zwei Stuben, die zu der Wohnung des Vize-Oberstallmeisters gehören, das Haupt- sowie das Nebentreppenhaus für die Dienerschaft und eine Bedienstetenstube. Die Räume auf der Westseite sind als "Cavalier-Stuben" ausgewiesen. In den Seitenflügeln, wo von einem Mittelkorridor aus verschieden große Zimmer zugänglich sind, waren Wohnungen für die Dienerschaft des Kurfürsten und der zur Jagd anwesenden Gäste eingeplant. Die Beletage stand ausschließlich dem Kurfürsten zur Verfügung.
Stand: September 2004 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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