3.7.2.13 - Beberbeck, Gestüt, Fürstenhaus, Entwurf zum ersten und zweiten Obergeschoß, Grundriß



3.7.2.13 - Beberbeck, Gestüt, Fürstenhaus, Entwurf zum ersten und zweiten Obergeschoß, Grundriß


Inventar Nr.: Marb. Dep. II, 56
Bezeichnung: Beberbeck, Gestüt, Fürstenhaus, Entwurf zum ersten und zweiten Obergeschoß, Grundriß
Künstler: Johann Conrad Bromeis (1788 - 1855), Architekt, Entwurf
Johann Carl Ruhl (1807 - 1885), Zeichner, Ausführung
Datierung: 1829
Geogr. Bezug: Hofgeismar-Beberbeck
Technik: Graphit, Feder in Schwarz und Gelb, rot, rosa, grün und blau laviert
Träger: Papier auf Leinwand
Wasserzeichen: Jüngling mit Velum auf Kugel / "VDL", "VAN DER LEY"
Maße: 60,3 x 83 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "Fus"
Beschriftungen: oben mittig: "Fürstenhaus / auf dem neuen Gestüthof zu / Beberbeck" (Feder in Schwarz)
oben links: "C No. 7 / 22 bl." (Graphit)
oben mittig: "Beletage" (Feder in Schwarz)
oben rechts: "IV d C 184" (Graphit)
mittig: "Erstes Geschoss." (Feder in Schwarz)
unten links: "Entworfen vom Oberhofbaumeister Bromeis" (Feder in Schwarz)
unten rechts: "gez. CRuhl. d 26/3. 29." (Feder in Schwarz)
in der Darstellung: Maßangaben und Erläuterungen (Graphit, Feder in Schwarz, Grau und Rot)
verso: "Gestüt Beberbeck" (Graphit)
verso: "Gestüt Beberbeck / 22 Blatt" (Farbstift in Blau)
verso: "61" (Farbstift in Rot)


Katalogtext:
Zehn Tage nach Fertigstellung der Obergeschoßgrundrisse (Marb. Dep. II, 59) entstand die vorliegende Zeichnung, die dieselben Etagen zum Gegenstand hat. Der wesentliche Unterschied zwischen dem vorhergehenden Entwurf und den wohl als Werkzeichnung zu charakterisierenden Grundrissen betrifft das geringere Breitenmaß des Mittelbaus. So ist der Mittelrisalit auf der Höhe des ersten Obergeschosses nur 38 Fuß breit, während er bei den vorhergehenden Planungen noch 44 1/2 Fuß einnahm. Die anschließenden Fassadenabschnitte haben eine Breite von 46 Fuß abweichend von den 48 1/2 Fuß in den älteren Plänen. Für den runden Gartensaal werden sogar nur noch 32 Fuß und 4 Zoll bemessen. Hier waren bisher 37 Fuß vorgesehen. Durch die rote Lavierung besonders hervorgehoben sind die zusätzlichen Öfen und Feuerungskammern in den Seitenflügeln.
Zu einem späteren Zeitpunkt wurde die Nutzungsbestimmung der verschiedenen Räume in Graphit eingetragen. So sind die Räume 12-20 als Geschäftsräume, die Räume 21-23 als Diener- und Baderäume, der Raum 24 als Küche und die Räume 25 und 26 als Speisezimmer für die Herrschaft und für die Dienerschaft ausgewiesen.
In der rechten oberen Ecke des Blattes künden Klebereste von mehreren hier aufgebrachten Blättern mit weiteren Darstellungen. Der an dieser Stelle in Graphit zu findende Vermerk "Schnitte an Hochbauamt" liefert die Erklärung für diese Leerstellen.
Stand: September 2004 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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