3.7.2.15 - Beberbeck, Gestüt, Fürstenhaus, Entwurf zum ersten und zweiten Obergeschoß, Grundriß



3.7.2.15 - Beberbeck, Gestüt, Fürstenhaus, Entwurf zum ersten und zweiten Obergeschoß, Grundriß


Inventar Nr.: Marb. Dep. II, 61
Bezeichnung: Beberbeck, Gestüt, Fürstenhaus, Entwurf zum ersten und zweiten Obergeschoß, Grundriß
Künstler: Johann Conrad Bromeis (1788 - 1855), Architekt, Entwurf
Heinrich Lingemann (*1811), Zeichner, Ausführung
Datierung: 07.07.1830
Geogr. Bezug: Hofgeismar-Beberbeck
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, blau und schwarz laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: "J WHATMAN / 1823"
Maße: 61,5 x 93,6 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "Fus."
Beschriftungen: oben mittig: "Plan vom Fürstenhause zu Beberbeck" (Feder in Schwarz)
oben mittig: "Belétage" (Feder in Schwarz)
mittig: "Erstes Stockwerk" (Feder in Schwarz)
unten mittig: "vdt. Bromeis" (Feder in Schwarz)
unten rechts: "H. Lingemann. f. 7/7 30." (Feder in Schwarz)
in der Darstellung: Erläuterungen (Graphit)
verso: "Inv. IVd C No. 190" (Feder in Schwarz, Graphit)
verso: "80" (Farbstift in Rot)


Katalogtext:
Die von H. Lingemann am 7. Juli 1830 ausgeführte Zeichnung mit den beiden Obergeschoßgrundrissen ist der späteste im Baubüro Bromeis entstandene Grundriß zum Fürstenhaus des Gestüts Beberbeck. Er stimmt mit Marb. Dep. II, 56 und Marb. Dep. II, 63 überein. Als Hintergrund für die Entstehung des Plans können Veränderungen bei der Raumnutzung angenommen werden. Eintragungen in Graphit geben Auskunft über die neue Verteilung. Im ersten Obergeschoß des Mittelbaus sind drei der im Westteil gelegenen Räume den Kammerdienern zugewiesen. Eines der hofseitigen Zimmer sollte als Garderobe dienen. Im nördlichen Teil konnte der Oberstallmeister untergebracht werden. Der westliche Seitenflügel war für die "Reise-Jäger" und Lakaien, der nördliche Seitenflügel für den Burggrafen bestimmt. Das als Beletage ausgewiesene zweite Obergeschoß war der Benutzung durch den Fürsten vorbehalten. Im Westen befinden sich das hinter einem Vorzimmer gelegene Schlafzimmer und gartenseitig ausgerichtet zwei Wohnzimmer. Im nördlichen Teil sind ebenfalls gartenseitig zwei Wohnzimmer angeordnet und hofseitig befindet sich neben dem Treppenhaus eine Garderobe.
Trotz des späten Entstehungsdatums gibt die Zeichnung den Baubestand nicht exakt wieder. Die nicht ausgeführte Säulenstellung im Gartensaal ist hier, wie in den anderen Zeichnungen auch, eingetragen worden. Allerdings wurden die geschnittenen Säulenschäfte mit Graphit durchgestrichen.
Stand: September 2004 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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