1.42.2.1 - Kassel, "Kriegsschule" in der Unteren Königstraße, Bauaufnahme mit Erweiterungsentwurf für ein Kadettenhaus, Lageplan



1.42.2.1 - Kassel, "Kriegsschule" in der Unteren Königstraße, Bauaufnahme mit Erweiterungsentwurf für ein Kadettenhaus, Lageplan


Inventar Nr.: Marb. Dep. II, 89
Bezeichnung: Kassel, "Kriegsschule" in der Unteren Königstraße, Bauaufnahme mit Erweiterungsentwurf für ein Kadettenhaus, Lageplan
Künstler: Wilhelm Fischbach (um 1830 - nach 1853), Zeichner
Datierung: 1846
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, grau, rot, grün, ocker und blau laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 48,7 x 62,2 cm (Blattmaß)
46,8 x 60 cm (Darstellungsmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "Fuß"
Beschriftungen: oben links: "Situationsplan von dem Theile der Stadt Cassel, in welchem sich / die Jaeger-Caserne, das Kriegsschulgebäude und das neue Montirungs-Magazins- / Gebäude befinden mit Angabe der Größe für den Neubau eines Militär-Schul-Gebäudes" (Feder in Schwarz)
oben links: "Zur Nr. 436 M.W.P. / 1846" (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Nr. I" (Feder in Schwarz)
unten rechts: "Gezeichnet / Fischbach Baueleve (?)" (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Der in der Abfolge von sechs Plänen für den Erweiterungsbau des Kadettenhauses (Marb. Dep. II, 89 - Marb. Dep. II, 94) mit "Nr. I" gekennzeichnete Situationsplan zeigt den Baubestand des Areals nördlich der Unteren Königsstraße zwischen der "Jäger-Caserne" und dem "Montirungs-Magazin" innerhalb der Stadtmauer des 18. Jahrhunderts. Die "Kriegsschule" befindet sich neben der quer zur Straße verlaufenden "Militair-Promenade" und besitzt an der Rückseite einen "Voltigier-Platz" und einen "Garten zur Kriegsschule".
Die ersten Erweiterungspläne von 1841/44 hatten vorgesehen, einen neunachsigen separaten Bau auf dem anschließenden Grundstück der Militärpromenade zu errichten (StAM P II 11083 u. 11084). Der von Bromeis vorgeschlagene Vergrößerungsentwurf - im Plan deutlich in rot gekennzeichnet - sieht jedoch vor, das an der unteren Seite des Gebäudes gelegene Grundstück des "Zimmermeister Wagner" zu überbauen sowie rückseitig beiderseits zwei kleine Flügelbauten rechtwinklig an den längs der Straße verlaufenden Baukörper anzufügen. Dadurch hätte sich die bebaute Fläche nahezu verdoppelt.
Stand: Mai 2005 [UH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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