1.9.4.5 - Kassel, Hofverwaltungsgebäude, Vierflügelanlage, erste Entwurfsserie, Beletage, Grundriß



1.9.4.5 - Kassel, Hofverwaltungsgebäude, Vierflügelanlage, erste Entwurfsserie, Beletage, Grundriß


Inventar Nr.: GS 14884
Bezeichnung: Kassel, Hofverwaltungsgebäude, Vierflügelanlage, erste Entwurfsserie, Beletage, Grundriß
Künstler: Johann Conrad Bromeis (1788 - 1855), Architekt, Entwurf
unbekannt, Zeichner, Ausführung
Datierung: 1826
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, grau, rosa und blau laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: "J WHATMAN / 1825"
Maße: 72,3 x 51,8 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit Fuß
Beschriftungen: oben mittig: "Project zur Belétage / eines Hof-Verwaltungs-Gebaeudes." (Feder In Braun)
in der Darstellung: Raumbeschriftungen (Graphit)
verso: "10" (Graphit)


Katalogtext:
Im Obergeschoß, dessen Grundrißzeichnung zusammen mit derjenigen vom Erdgeschoß- und einem Zwischengeschoß eine Entwurfsgruppe (s. GS 14882 u. GS 14883) bildet, sind das Sekretariat, die Registratur, die Repositur, die Kalkulatur sowie die Buchhaltung, kleinere Sitzungszimmer und der in der Mitte des Haupttrakts gelegene Hauptsitzungssaal untergebracht. Der als Salon bezeichnete Raum sollte ursprünglich die gesamte Tiefe des Gebäudes einnehmen, die Höhe der Etage jedoch nicht übersteigen. Nördlich stoßen zwei kleinere Sitzungszimmer an den Saal, bei denen sich an einer Seite die Raumstruktur durch einen eingezogenen rundbogigen Abschluß erweitert. Sie boten gemeinsam mit den beiden südlichen angrenzenden Räumen den einzigen Zugang zum Hauptsitzungssaal. Eine Graphit-Bezeichnung, die die "Pedellen Loge“ ausweist, ist nachträglich im hinteren Saalabschnitt eingetragen worden. Der Raum sollte über die Mauerflucht in den Hof einschneiden. Bromeis arbeitete diesen Gedanken in der folgenden Entwurfsserie aus. Allerdings plazierte er hier nicht einen weiteren Raum, sondern legte ein vergrößertes repräsentatives Treppenhaus in diesen Bereich.
Die dreiteilige Raumstruktur im Ostflügel ist aufgehoben, statt dessen teilte Bromeis den großen mittleren Raum. Durch einen Mittelkorridor sind beide Räume vom Treppenhaus aus zugänglich.
Stand: September 2004 [MH]


Literatur:
Holtmeyer 1923, S. 417


Letzte Aktualisierung: 20.09.2017


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