1.9.2.2 - Kassel, Hofverwaltungsgebäude, Winkelanlage, erste Entwurfsserie, Souterrain, Grundriß



1.9.2.2 - Kassel, Hofverwaltungsgebäude, Winkelanlage, erste Entwurfsserie, Souterrain, Grundriß


Inventar Nr.: GS 14894
Bezeichnung: Kassel, Hofverwaltungsgebäude, Winkelanlage, erste Entwurfsserie, Souterrain, Grundriß
Künstler: Johann Conrad Bromeis (1788 - 1855), Architekt, Entwurf
Israel Schwalm (1801 - 1856), Zeichner, Ausführung
Datierung: 17.11.1825
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, grau und rosa laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: "J WHATMAN / 1823"
Maße: 37,8 x 50,3 cm (Darstellungsmaß)
45,7 x 56,6 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "Fus."
Beschriftungen: oben links: "Project zur Bebauung des neben der Katholischen Kirche gelegenen Gartens. / Grundriss vom Souterrain" (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Erklaerung des Situations-Plan / A. Zur Katholischen Kirche gehörig a. a. a. / B. Zum Local der Finanzkammer gehoerig. b. b. b. b. / C. Kunsthaendler Bottinelli. c. / D. unbenutzter Raum. / E. Museum." (Feder in Schwarz)
unten rechts: "aufgemessen u: gez: Schwalm 17/11 25" (Feder in Schwarz)
verso: "33" (Farbstift in Schwarz)


Katalogtext:
Der vorliegende Grundriß gehört zu einer Serie mit Zeichnungen zum Neubau des Kasseler Hofverwaltungsgebäudes, die Israel Schwalm nach Vorgaben des Oberhofbaumeisters Johann Conrad Bromeis im November 1825 zeichnete.
Neben dem Kellergrundriß des in Planung befindlichen Gebäudes ist auch die Nachbarbebauung eingetragen, auf die bei der Neubauplanung Rücksicht genommen werden mußte. Unproblematisch waren diesbezüglich der Bau des Museums Fridericianum, von dem angeschnitten am linken Rand ein schmaler Streifen sichtbar ist, und die südlich direkt an den geplanten Neubau anschließende katholische St. Elisabethkirche. Die rückwärtige Bebauung bestand aus den Hofgebäuden der Finanzkammer und dem Haus des Kunsthändlers Bottinelli. Der Flügelbau, der hierauf zulief, mußte daher mit einem schrägen Mauerverlauf enden.
Der graue Farbwert im Bereich des Haupttrakts soll vermutlich die Fundamente kennzeichnen und eine Unterscheidung von den unlaviert ausgeführten Kellergewölben ermöglichen. Als die Fundamentierungsarbeiten 1826 begannen, war die Struktur der Anlage verändert worden. Bei der späteren Planung wurde dieser Teil des Kellers, da man aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse Probleme mit der Fundamentierung hatte, nicht in die Nutzung einbezogen. Geschlossene, breite Mauerverbände sollten die Substruktion zusätzlich absichern.
Im Flügel am Museum, wo sich auch der Zugang befindet, wurden die Kellerräume durch ein Korridorsystem erschlossen. Eine Tonnenwölbung war vorgesehen.
Stand: September 2004 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 20.09.2017


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