1.9.7.5 - Kassel, Hofverwaltungsgebäude, Werkzeichnung zu den Türen, Aufriß



1.9.7.5 - Kassel, Hofverwaltungsgebäude, Werkzeichnung zu den Türen, Aufriß


Inventar Nr.: GS 14909
Bezeichnung: Kassel, Hofverwaltungsgebäude, Werkzeichnung zu den Türen, Aufriß
Künstler: Johann Conrad Bromeis (1788 - 1855), Architekt, Entwurf
Friedrich Burghard Ritz (1806 - 1857), Zeichner, Ausführung
Datierung: 27.02.1828
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 43,2 x 61,1 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "Fuss Casel."
Beschriftungen: oben mttig, in der Darstellung: "Hofverwaltungs-Gebaeude / Thür in der Bel-Etage. / Thür im Rez de Chaussée / und in der oberen Etage." (Feder in Braun)
unten rechts: "NB. Die Thüren im Entresol / sind 3" niedriger als die im / Rez de chaussée." (Feder in Braun)
unten rechts: "vdt: Br:" (Feder in Braun)
unten rechts: "FRitz. 27/2 28." (Feder in Braun)
verso: "1" (Farbstift in Schwarz)


Katalogtext:
Im Jahr 1828 begannen die Arbeiten für den Innenausbau des Hofverwaltungsgebäudes. Im Februar desselben Jahres fertigte Friedrich Burkhard Ritz die vorliegende Werkzeichnung für die Türen im Erdgeschoß, in der Beletage und im zweiten Obergeschoß an. Aus Kostengründen hatte Bromeis ein schlichtes Modell entworfen, das sowohl in eintüriger wie in zweitüriger Form ausgeführt werden konnte. Zwei hochrechteckige werden von zwei quadratischen Spiegelflächen umschlossen. In gleicher Weise ist das Gewände gestaltet. Die Türen des niedrigeren Zwischengeschosses unterscheiden sich nur durch ihre um drei Zoll geringere Größe.
1826 hatte der Kurfürst in seiner Stellungnahme auf den Kostenvoranschlag von Bromeis verschiedene Maßgaben zur Kostensenkung aufgeführt. Bezüglich der Türen wies er auf vorrätige, bisher nicht gebrauchte Stücke hin. Alle Beschläge sollten aus Eisen gefertigt und mit blauer Ölfarbe gestrichen werden, wie es in Fulda - hier kämen das Stadtschloß oder Schloß Fasanerie in Frage - in den oberen neuen Fremdenzimmern geschehen war (StAM Best. 7b1, Nr. 230, 23.2.1826). Bereits vorher erging die Anweisung, bei der Materialbeschaffung auf das Eichenholz aus der Karlsaue, in der Nähe der Fasanerie, zurückzugreifen (StAM Best. 7b1, Nr. 230, 22.2.1826).
Stand: September 2004 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 20.09.2017


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