1.68.2.5 - Kassel, Oberneustädter Kirche (Karlskirche), Entwurf für das Kuppeldach und das Glockenhaus, Schnitt



1.68.2.5 - Kassel, Oberneustädter Kirche (Karlskirche), Entwurf für das Kuppeldach und das Glockenhaus, Schnitt


Inventar Nr.: L GS 18224
Bezeichnung: Kassel, Oberneustädter Kirche (Karlskirche), Entwurf für das Kuppeldach und das Glockenhaus, Schnitt
Künstler: Hugo Schneider (1841 - 1925)
Datierung: 11.08.1925
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Rot, Gelb, Blau und Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 48,3 x 66,1 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "M.", "1:10"
Beschriftungen: in der Darstellung: "I / Schnitt durch den Glockenstuhl / und den Unterbau. / Südwest-Nordost. / Das alte Holzwerk der Kuppel ist mit / blaßschwarzer Tusche, der ursprüngliche Plan / mit schwarzen Linien (gelb angelegt), / die während der Ausführung vorgenommenen / Veränderungen und Verstärkungen mit / roter Farbe gezeichnet / Mit blauer Farbe ist eine von / mir in Vorschlag gebrachte Verstärkung / gezeichnet. / Cassel d. 11. August 1925 / H. Schneider." (Feder in Schwarz)
oben links: "IV / Grundriß des Glockenstuhles" (Feder in Schwarz)
links: "Zeichnung des unteren / Teiles des Köppels in / der großen Glocke / a, wie jetzt vorhanden, / b) wie derselbe durch Anschweißen / verlängert werden soll." (Feder in Schwarz)
in der Darstellung: "II / Schnitt Südost-Nordwest." (Feder in Schwarz)
unten rechts: Südwest. / Grundriß des Unterbaues / III" (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Das vorliegende Blatt versammelt zwei Längs- und zwei Horizontalschnitte durch den Dachstuhl der Kuppel und den in der Laterne befindlichen Glockenstuhl der Karlskirche. Der Längsschnitt durch die Kuppel folgt der bereits 1887 angelegten Zeichnung auf L GS 15624, mit der Schneider die Einbindung des zusammen mit der von ihm entworfenen Laterne auszuführenden Glockenstuhls in den barocken Dachstuhl der Kuppel konzipierte.
In der vorliegenden Zeichnung unterscheidet Schneider durch eine unterschiedliche Farbgebung den barocken Bestand (grau) von den 1887 geplanten (gelb), aber 1892 bei der Ausführung der Laterne nur mit Veränderungen (rot) vorgenommenen Ergänzungen sowie den 1925 vorgeschlagenen Änderungen (blau).
Die an zwei Stellen im Dachstuhl der Laterne vorgeschlagenen konstruktiven Verstärkungen des Dachwerks dürften infolge statischer Probleme durch die Anlage des Glockenhauses notwendig geworden sein. In die gleiche Richtung weisen zwei Skizzen in der oberen linken Blattecke, in denen Schneider die von ihm vorgeschlagene Verlängerung der Glockenklöppel festhält.
Stand: September 2007 [LK]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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