1.75.9.2 - Kassel, Lutherkirche, Entwurf für die Kirchenbänke, Aufriß, Seitenansicht und Querschnitt



1.75.9.2 - Kassel, Lutherkirche, Entwurf für die Kirchenbänke, Aufriß, Seitenansicht und Querschnitt


Inventar Nr.: L GS 14934
Bezeichnung: Kassel, Lutherkirche, Entwurf für die Kirchenbänke, Aufriß, Seitenansicht und Querschnitt
Künstler: Hugo Schneider (1841 - 1925), Architekt
Datierung: 1896
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, braun laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 43,5 x 73 cm (Blattmaß)
Maßstab: -
Beschriftungen: oben links: "Neubau der lutherischen Kirche zu Cassel. / - Kirchenbänke -" (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Bl. 562." (Feder in Schwarz)
unten links: "Cassel 1896 / H Schneider." (Feder in Schwarz)
in der Darstellung: "Emporen-Brüstung, Wange II // Theil der Längen-Ansicht / einer Bank mit Wange II / 3,40 lang / Vorderwand auf / der Empore in // Vorderwand / Wange III, Wange I, Querschnitt, Laengen-Ansicht, Mitte // Querschnitt durch die Baenke der Emporen im Querschiff" (Feder in Schwarz)
rechter Rand: "4 cm / Luft für Heizluft lassen!" (Graphit)


Katalogtext:
Zu den von Hugo Schneider konzipierten Ausstattungsstücken der Lutherkirche gehörten auch die Kirchenbänke für die Emporen und das Mittelschiff. Die Bänke und deren Brüstungen sind einer schlichten, mit neogotischen Zierelementen versehenen Formgebung verpflichtet. Die Brüstungen zeigen durch Profile eingefaßte hochrechteckige Kassettenfelder, die wie andere in Holz ausgeführte Einrichtungsgegenstände auch eine gefältelte Füllung erhalten sollten. Als Zierelemente auf den äußeren Wangen der Bänke sah Schneider eine in eine Mandorla einbeschriebene Lilie sowie eine auf der Mitte der gebogenen Armlehne ansetzende Halbkreisform mit geschnitzten vegetabilen Ornamenten vor. Die Rückenlehnen laufen in eine Dreiviertelkreisform aus, in die als Zierelemente abwechselnd Lilien, Weinblätter, Eichenlaub und Rosen eingesetzt sind. Die Rückenlehnen der Sitzbänke zeigen eine einfache kassettierte Aufteilung.
Das vorliegende Blatt gibt darüber hinaus in einem Vertikalschnitt die Anordnung der Kirchenbänke auf den Emporen und im Mittelschiff an. In dem hier gezeigten Ausschnitt werden die Kirchenbänke auf der Empore in vier Reihen hintereinander angeordnet, wobei die Anlage von drei Stufen eine gestaffelte Aufstellung der Bänke ermöglicht. Die Bänke im Mittelschiff stehen alle ebenerdig.
Die in den Aufrissen rot lavierten Partien geben den Schnitt durch die Sitzbänke und die rückseitig damit verbundenen Buchpulte wieder.
Stand: September 2007 [LK]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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