1.75.5.7 - Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zur Eingangstür der Choranbauten, Aufriß und Schnitt



1.75.5.7 - Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zur Eingangstür der Choranbauten, Aufriß und Schnitt


Inventar Nr.: L GS 14942
Bezeichnung: Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zur Eingangstür der Choranbauten, Aufriß und Schnitt
Künstler: Hugo Schneider (1841 - 1925), Architekt
Datierung: 20.03.1894
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, blau, grün und braun laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 61,6 x 57,2 cm (Blattmaß)
Maßstab: "1/10 der wirklichen Größe"
Beschriftungen: oben mittig: "Neubau der lutherischen Kirche zu Cassel. / Uebersichtszeichnung für die beiden östlichen Eingangsthüren zu den Choranbauten." (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Blatt No. 87" (Feder in Schwarz)
in der Darstellung: "Aeußere Ansicht"; "Innere Ansicht" (Feder in Schwarz)
in der Darstellung: "Die roth einpunktierten Linien geben die / Größe der entsprechenden Werkstücke auf / der winkeligen Seite an, also für / diese Thür der linken, für die / südliche Thür der rechten Seite." (Feder in Schwarz)
unten mittig: "Bemerkung: Die Grundrisse sind für die nördliche der beiden Thüren dargestellt; für die südliche gilt das Spiegelbild dieser Grundrisse." (Feder in Schwarz)
unten rechts: "Cassel, den 20. März 1894 / Die Bauleitung / H Schneider Illerth / Professor Königl. Regierungs-Baumeister" (Stempel und Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Die vorliegende Werkzeichnung zeigt die nördliche Eingangstür zu den Choranbauten in einer Ansicht, einem Längsschnitt sowie mehreren Detailschnitten durch das Türgewände. In der äußeren Ansicht wird ersichtlich, daß die steinerne Türeinfassung von einer über dem Sockelstein beginnenden Kehle eingefaßt wird, während die Türzargen leicht zurückspringen und unterhalb des waagerechten Türsturzes in zwei gekehlte Konsolsteine auslaufen. Oberhalb des Sturzes schließt ein profiliertes Gesims an, auf dem drei Maßwerkarkaden mit einem als Dreipaß gestalteten Spitzbogen ansetzten. Die Zwickel zwischen der mittleren hohen Arkade und den beiden kleineren seitlichen Bögen sind mit zwei in Stein ausgeführten Schmuckblumen gefüllt. In das seitlich an die Türlaibung angrenzende Mauerwerk sind mit roter Tinte der Steinschnitt der Werksteine eingetragen sowie die einzelnen Steinlagen numeriert.
Der Längsschnitt durch die Türöffnung dient nochmals zur detaillierten Darstellung des Oberlichts sowie des unterhalb verlaufenden Gesimses. Fünf Querschnitte durch die Türlaibung, die durch ihre Numerierung den einzelnen Steinlagen zugeordnet sind, verdeutlichen die Querschnitte der einzelnen Werksteine, die mit Profilen und Rücksprüngen gestaltet werden.
Stand: September 2007 [LK]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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