1.75.4.12 - Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zu den Pfeilervorlagen von Chor und Querschiff, Aufriß und Schnitt



1.75.4.12 - Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zu den Pfeilervorlagen von Chor und Querschiff, Aufriß und Schnitt


Inventar Nr.: L GS 14948
Bezeichnung: Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zu den Pfeilervorlagen von Chor und Querschiff, Aufriß und Schnitt
Künstler: Hugo Schneider (1841 - 1925), Architekt
Datierung: 1894
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz und Rot, rosa und grau laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 72,4 x 50,3 cm (Blattmaß)
Maßstab: -
Beschriftungen: oben links: "Neubau der lutherischen Kirche zu Cassel. / Sockel zu den inneren Pfeilervorlagen an den Ecken von / Chor und Querschiff." (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Bl. 152." (Feder in Schwarz)
unten mittig: "Cassel, den 11. Mai 1894 / Die Bauleitung / H. Schneider. Illerth / Professor, Königl. Regierungs-Baumeister" (Stempel und Feder in Schwarz)
in der Darstellung: "in beliebigen, auf Schicht- / maß abgerundeten Längen"; "1) bis 5) aus Fulda-Sandstein." (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Die mit der Numerierung "152" versehene Werkzeichnung versammelt eine Ansicht der untersten Steinlagen eines Pfeilers an der Ecke zwischen Chorraum und Seitenschiff sowie zwei Querschnitte durch zwei Steinlagen und einen Längsschnitt durch eine als Säule bzw. Dienst ausgebildete Wandvorlage.
Im Aufriß wird ein zweifach gestaffelter Pfeiler gezeigt, dessen Plinthe in die dreistufige Treppe zum Chorraum eingeschoben ist. Die anschließende Basis wird von doppelten Kehlen eingefaßt, über denen der verjüngte Pfeilerschaft ansetzt. Die beiden Schnitte auf Ebene der Plinthe und der Basis zeigen im Rücksprung des Pfeilers zur Chorseite hin eine kleine eingestellte Säule, die in dem mit "Schicht III" bezeichneten Schnitt oberhalb der Basis geschnitten wird. Ein Querschnitt durch die Säule zeigt den Aufbau der Säule mit Plinthe, Basis, Säulenschaft, Halsring sowie einem Kapitell. Die Eckposition der Säule läßt vermuten, daß sie eventuell als Gewölbefänger gedient haben könnte und somit als Dienst angesprochen werden müßte.
In roter Tinte sind nachträglich die Steinlagen im Aufriß und der Steinschnitt im Querschnitt nachgetragen.
Stand: September 2007 [LK]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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