1.75.7.4 - Kassel, Lutherkirche, mittlerer Choranbau, Werkzeichnung zu den Windfängen vor den Eingängen, Grundriß, Aufriß und Schnitt



1.75.7.4 - Kassel, Lutherkirche, mittlerer Choranbau, Werkzeichnung zu den Windfängen vor den Eingängen, Grundriß, Aufriß und Schnitt


Inventar Nr.: L GS 14952
Bezeichnung: Kassel, Lutherkirche, mittlerer Choranbau, Werkzeichnung zu den Windfängen vor den Eingängen, Grundriß, Aufriß und Schnitt
Künstler: Hugo Schneider (1841 - 1925), Architekt
Datierung: 1897
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz und Rot, grau und rosa laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 50,4 x 69 cm (Blattmaß)
Maßstab: "1:10"
Beschriftungen: oben links: "Neubau der lutherischen Kirche zu Cassel / Windfänge vor den Eingängen zum mittleren Choranbau" (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Blatt 68" (Feder in Braun)
unten links: "Ansicht von a-b / Cassel 1897 / H. Schneider" (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Die vorliegende Werkzeichnung zeigt die Konzeption der Windfänge vor den Eingängen zum mittleren Anbau östlich des Chorpolygons. Die an das Chorpolygon anschließenden Nebenräume erhalten über zwei Zugänge links und rechts des mittleren Anbaus eine externe Erschließung, die jeweils durch Windfänge geschützt werden sollten.
Der auf dem Blatt angelegte Grundriß verdeutlicht die Anlage der Zugänge in dem Zwickelbereich zwischen dem mittleren Anbau und den auf beiden Seiten angrenzenden Nebengebäuden. Angedeutet sind zwei Treppenanlagen mit zwischengeschaltetem Podest und die Einbindung der Zugangstür in das angrenzende Mauerwerk.
In dem zum linken Blattrand orientierten Aufriß ist die Außenseite des Windfangs wiedergegeben, der als zweiflügelige Holztür unterhalb eines flachen Ziegelsteinbogens geplant ist. Die Türblätter zeigen in ihrem unteren Bereich vier quadratisch angelegte Kassettenfelder, für die eine gefältelte Füllung angedeutet wird. Darüber erstrecken sich zwei längsrechteckige Öffnungen, die eine Bleiverglasung aufnehmen sollten. In einem zweiten Aufriß wird die Innenseite des Windfangs gezeigt. Hier ist die gefältelte Füllung der Kassenfelder detailliert eingezeichnet. Die in Holz gestaltete Türlaibung greift leicht über das Mauerwerk hinaus und rahmt die beiden Türflügel mit gekehlten, über Sockeln aufsteigenden Diensten und einem bekrönenden Zinnenkranz ein.
Zwischen den beiden Aufrissen wird in einem Querschnitt nochmals die Einbindung des Windfangs in das angrenzende Mauerwerk verdeutlicht.
Stand: September 2007 [LK]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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