1.75.8.3 - Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zu den Bogen- und Gewölbeanfängern der Orgelempore, Aufriß und Schnitt



1.75.8.3 - Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zu den Bogen- und Gewölbeanfängern der Orgelempore, Aufriß und Schnitt


Inventar Nr.: L GS 18258
Bezeichnung: Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zu den Bogen- und Gewölbeanfängern der Orgelempore, Aufriß und Schnitt
Künstler: Hugo Schneider (1841 - 1925), Architekt
Datierung: 1894
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz und Rot, rot und blau laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 74 x 73,5 cm (Blattmaß)
Maßstab: "1:10"
Beschriftungen: oben links: "Blatt 289. (durchgestrichen) 31 " (Feder in Schwarz, Farbstift in Rot)
oben links: "Neubau der Lutherischen Kirche / zu Cassel / Seiten-Bogen der Orgel-Empore, / sowie Bogen- und Gewölbe-Anfänger / an den großen Säulen daselbst." (Feder in Schwarz)
unten links: "Cassel 1894 / H. Schneider." (Feder in Schwarz)
mittig in der Darstellung: "Säule R nördl." (Feder in Schwarz)
in der Darstellung: "R. / der Radius des Bogens L ergiebt sich / nach Festlegung / der Punkte I u. K . / (K-Scheitel des Bogens) der Mittelpunkt liegt / in der Grundlinie i g."; "Ueber die Höhe der Schicht II vergleiche man / die hierauf bezügliche Bemerkung auf Blatt 288"; "Das Nähere über die / Construktion der Bögen / M u N pp siehe Blatt 288"; "Siehe die Übersichtszeichnung / auf Blatt 290 (fig L) / Säule R südlich ist das Spiegel / bild hiervon"; "Die Axe der kleinen Säuen unter / der Orgelempore rückt also um 1½ cm / nach dem Thurm hin aus der Axe der / großen Säulen."; "Das Plättchen P wird durch / die Aenderung etwas schmaler, darf aber unter keinen Um / ständen gänzlich unterdrückt / werden."; "Die Construktion / des Bogens T / ist in Uebereinstimmung / mit der betreffenden Construktion auf / Blatt 288 auszuführen."; "Die nicht angelegten / Theile sind Aufsicht auf Schicht II." (Feder in Schwarz, Feder in Blau)


Katalogtext:
Die vorliegende Werkzeichnung zeigt die Konstruktion zu den Bogen- und Gewölbeanfängern am nordwestlichen Mittelschiffpfeiler, von dem sowohl die westlich gelegene Orgelempore als auch die Empore im südlichen Seitenschiff ausgeht. Das Blatt versammelt neben dem Aufriß sechs Horizontalschnitte durch die im Aufriß gezeigten Steinlagen des Mittelschiffpfeilers sowie einen Schnitt durch die kleine Emporensäule links der Mittelschiffsäule. Aus der Zeichnung geht die Entwicklung der Gewölbeanfänger über den Konsolsteinen des Mitteschiffpfeilers hervor. Nachträglich hinzugefügte handschriftliche Ergänzungen zeigen an, daß die Zeichnung zur Erstellung einzelner Werkstücke herangezogen worden ist.
Das vorliegende Blatt steht im Zusammenhang mit den Zeichnungen L GS 14957 und L GS 18259, auf denen die Anlage der Emporengewölbe im Mittelschiff und am Übergang zum Querhaus festgehalten sind.
Stand: September 2007 [LK]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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