1.75.4.4 - Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zum Schichtenplan des Turmhelms, Aufriß und Querschnitt
1.75.4.4 - Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zum Schichtenplan des Turmhelms, Aufriß und Querschnitt
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| Inventar Nr.:
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L GS 18278 |
| Bezeichnung:
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Kassel, Lutherkirche, Werkzeichnung zum Schichtenplan des Turmhelms, Aufriß und Querschnitt |
| Künstler:
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Hugo Schneider (1841 - 1925), Architekt/-in
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| Datierung:
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1895 |
| Geogr. Bezug:
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Kassel |
| Technik:
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Graphit, Feder in Schwarz und Rot, blau laviert |
| Träger:
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Papier |
| Wasserzeichen:
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- |
| Maße:
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104,7 x 75 cm (Blattmaß)
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| Maßstab:
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bezifferter Maßstab ohne Maßeinheit, "1:20" |
| Beschriftungen:
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oben links: "Neubau der lutherischen Kirche zu Cassel. / Schichtenpläne des Turmhelms" (mit Feder in Schwarz); oben rechts: "Blatt 466." (mit Feder in Schwarz); unten links: "SCHNITT IN DER / DIAGONALE / FORTSETZUNG DES SCHNITTES / AUF BL. 425." (mit Feder in Schwarz); in der Darstellung: "Jeder der durch die Nummern 1-6 / resp. 1-5 bezeichneten / Quader kommt in der / betreffenden Helmschicht / 4 mal vor, in gleicher / Gestalt und Größe wie / in je einem der gezeichneten / Viertel-Grundrisse"; "Achtung! / Die Stoßfugen a u b. (Schicht XXI (mit Feder in Schwarz); unten links: "CASSEL 1895. / H. SCHNEIDER." (mit Feder in Schwarz); unten rechts: "Cassel, den 29. December 1895 / Die Bauleitung / Illert / Königlicher Regierungs-Baumeister" (Stempel und mit Feder in Schwarz);
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Katalogtext:
Die vorliegende Zeichnung diente als Werkzeichnung für die Erstellung der Werksteine, die im gemauerten Turmhelm versetzt wurden. Die Abfolge der einzelnen Werksteine zwischen der zehnten und der 29. Steinlage wird in einem Querschnitt am linken Blattrand dargestellt. Auf diesen bezogen sind die Schnitte durch die einzelnen Schichten, die von der Blattmitte zum rechten Blattrand verteilt sind. Gezeigt wird jeweils nur ein Viertelschnitt durch jede Steinlage. Allerdings werden die Schnitte von je vier aufeinanderfolgenden Steinlagen so kombiniert, daß sich der Eindruck halbwegs kompletter Schnittebenen ergibt. Die in roter Tinte eingetragenen römischen Ziffern in den Teilschnitten nehmen Bezug auf die Benennung der Steinlagen im Querschnitt. Unten rechts ist im Detail ein Fenster, wie es in der 20. und 24. Steinlage des Turmhelms vorgesehen ist, im Aufriß und im Schnitt angegeben.
Die handschriftlichen Ergänzungen bieten zusätzliche Hinweise für die ausführenden Handwerker. Da keine Steinmaße eingetragen sind, wird insbesondere darauf verwiesen, in welchem Maße die Anzahl der Steinlagen von der vorliegenden Zeichnung abweichen dürfen.
Das in der Beschriftung des Diagonalschnitts erwähnte Blatt 425 ist nicht im Bestand der Graphischen Sammlung überliefert.
Stand: September 2007 [LK]
Literatur:
unpubliziert
Letzte Aktualisierung: 08.09.2017