1.59.1.1 - Kassel, Palais Hessenstein, Entwurf für eine Wandabwicklung



1.59.1.1 - Kassel, Palais Hessenstein, Entwurf für eine Wandabwicklung


Inventar Nr.: GS 15829
Bezeichnung: Kassel, Palais Hessenstein, Entwurf für eine Wandabwicklung
Künstler: Leonhard Müller (1799 - 1878)
Datierung: 1820
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: Wappenschild mit Schrägbalken / "C & I HONIG"
Maße: 29,5 x 91,1 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab ohne Maßeinheit
Beschriftungen: unten rechts: "[...] Sämmtliche Bauten für / die Reichsgräfliche Familie von / Hessenstein habe ich ausgeführt / Lh. Müller / damaliger Hofbau= / conducteur" (Feder in Schwarz)
unten rechts: "Palais der Gräfin / von Hessenstein in Cassel" (Feder in Schwarz)
unten rechts: "1820 / Lh. Müller" (Feder in Schwarz)
in der Darstellung: "dehus de porte / OfenNische / Fenster / Fenster / halbes Fenster, welches ganz wegfällt / TapetenThür" (Graphit)
unten mittig: "12 fus 9 zoll / 8 fus 6 zoll" (Graphit)
verso: "III F 8 / III F 1-9" (Graphit)
verso: "Palais / der Frau Reichsgräfin von Hessenstein / in der oberen Königsstraße zu Cassel betr." (Graphit)


Katalogtext:
Das von Leonhard Müller signierte und datierte Blatt ist der Beschriftung zufolge dem "Palais der Gräfin / von Hessenstein in Cassel" zuzuordnen. Das in der oberen Königsstraße gelegene Haus wurde in der 'westphälischen' Zeit erbaut und galt als "eines der schönsten Privathäuser" (Garküche 1814, S. 31).
Die Federzeichnung zeigt die Wandabwicklung eines Raumes mit umlaufender kassettierter Lambrisverkleidung und hohem Wandfeld, das oberhalb mit einem Ornamentband abschließt. Die einzelnen Wandfelder werden durch ionische Säulen begrenzt, die hier durch den an dieser Stelle umknickenden Raumteil in Seitenansicht dargestellt sind. Die Bereiche mit geschlossenen Wandfeldern werden von einer Tür mit Supraporte, einer rundbogigen Ofennische, drei spitzbogigen Fensteröffnungen sowie einer rechteckigen niedrigen Tapetentür unterbrochen. Die in Graphit beschrifteten Wandabschnitte sind offensichtlich die für die Umgestaltung vorgesehenen Bereiche.
An der rechten Seite der Darstellung findet sich ein Eintrag Müllers, mit dem er sich selbst rühmt, alle im Familienbesitz befindlichen Gebäude ausgeführt zu haben ("[...] Sämmtliche Bauten für / die Reichsgräfliche Familie von / Hessenstein habe ich ausgeführt / Lh. Müller / damaliger Hofbau= / conducteur").
Stand: August 2007 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 09.04.2015


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