3.4.1.1 - Asterode, Entwurf zu einer ev. Kirche, Grund- und Aufriß



3.4.1.1 - Asterode, Entwurf zu einer ev. Kirche, Grund- und Aufriß


Inventar Nr.: GS 14443,4
Bezeichnung: Asterode, Entwurf zu einer ev. Kirche, Grund- und Aufriß
Künstler: Leonhard Müller (1799 - 1878), Architekt
Datierung: 26.04.1849
Geogr. Bezug: Asterode (Schwalm-Eder-Kreis)
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 28,4 x 43,7 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "Fs."
Beschriftungen: oben rechts: "Riss / zu einer Kirche für die Gemeinde / Asterode" (Feder in Schwarz)
unten rechts: "Der Landbaumeister / Müller 26/4 49." (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Die Bestrebungen zum Neubau einer evangelischen Kirche in Asterode sind archivalisch mittels Zeichnungen sowie eines Kostenvoranschlags bereits im Jahr 1819 festzumachen. Dabei sahen die Planungen zu dieser Zeit noch die Beibehaltung des alten Kirchturms vor (StAM Best. 53a, Nr. 434).
Drei Jahre nach dem Einsturz der baufälligen evangelischen Kirche in Asterode 1846 legte Leonhard Müller, der zu dieser Zeit die Position des Landbaumeisters in Hersfeld innehatte, einen Entwurf mit Kostenvoranschlag "über die Erbauung einer neuen Kirche" (GS 14443) vor. Die Zeichnung mit den zwei Grundrissen sowie einem Aufriß von Süden ist dem Kostenvoranschlag in der Mitte angeheftet. Sie zeigt einen spätklassizistischen dreiachsigen Rechteckbau mit rundbogigen Fenstereinfassungen und achtseitigem Zeltdachreiter über einem quadratischen Unterbau auf der Eingangsseite. Dreiseitige Emporen gestalten den Innenraum. Zur optimalen Raumnutzung ist die Kanzel hinter dem Altar angeordnet. Nach diesem Entwurf wurde die Kirche in den Jahren 1850/51 errichtet (Denkmaltopographie 1985, S. 165). Müller hatte für die 57 Fuß lange und 35 Fuß breite, mit 220 Männer- und Frauensitzen zu versehende schlichte Emporenkirche insgesamt 2.568 Reichstaler veranschlagt.
Stand: August 2007 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 12.10.2016


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