1.59.1.3 - Kassel, Palais Hessenstein, Zimmer neben dem Spiegelkabinett, Entwurf eines Wandfelds, Aufriß



1.59.1.3 - Kassel, Palais Hessenstein, Zimmer neben dem Spiegelkabinett, Entwurf eines Wandfelds, Aufriß


Inventar Nr.: GS 14503
Bezeichnung: Kassel, Palais Hessenstein, Zimmer neben dem Spiegelkabinett, Entwurf eines Wandfelds, Aufriß
Künstler: Leonhard Müller (1799 - 1878)
Datierung: 1820
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 28,4 x 17,2 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab ohne Maßeinheit
Beschriftungen: oben mittig: "Palais von Hessenstein" (mit Graphit);
oben rechts: "126 / 1924" (mit Graphit);
unten rechts: "Zimmer neben dem Spiegel=Cabinet." (mit Feder in Schwarz);
unten rechts: "Müller / 1820" (mit Graphit);
verso: "III F 6" (mit Graphit);


Katalogtext:
In gleicher Form wie bei GS 14504 zeigt der dem Palais Hessenstein zugeordnete Entwurf ein schmales Wandfeld zwischen zwei angeschnittenen hochrechteckigen Feldern mit Rahmenprofil, die wohl als Fensteröffnungen zu deuten sind. Der zweiteilige architektonische Wandaufbau eines Konsolenspiegels setzt sich aus einer Konsole mit Sockel, Säulen und Gebälk und einem doppelt so hohen Spiegel zusammen, der von gleichartigen Architekturdetails gerahmt wird. Ebenso wie bei GS 14504 stammt das antikisierende Dekormotiv des Frieses aus Beunats Ornamentsammlung (Beunat 1813 (1974), Pl. 19, No. 367). Dargestellt sind zwei voneinander abgewandte Eroten, die eine Girlande mit Palmettenverzierung schultern. Ein vergleichbares Motiv wies eine der Türbekrönungen im Palais Reichenbach auf (Holtmeyer 1923, Taf. 295, Nr. 2).
Dem Titel zufolge war der Entwurf für das Zimmer neben dem Spiegelkabinett bestimmt und wurde von Leonard Müller 1820 angefertigt.
Stand: August 2007 [MH]



Letzte Aktualisierung: 28.06.2022



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