1.17.2.2 - Kassel, Bose-Museum, dritte Entwurfsserie, Detail der Loggia, Aufriß



1.17.2.2 - Kassel, Bose-Museum, dritte Entwurfsserie, Detail der Loggia, Aufriß


Inventar Nr.: GS 15558
Bezeichnung: Kassel, Bose-Museum, dritte Entwurfsserie, Detail der Loggia, Aufriß
Künstler: Heinrich ? Wagner (tätig um 1880), Architekt, fraglich
Datierung: 1881
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Braun, rosa laviert,
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 26,9 x 32 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferte Maßstäbe mit Maßeinheit "m" und "bad(ische) Fuß", "1:25"
Beschriftungen: verso: "1975/43" (Graphit)


Katalogtext:
Die in brauner Feder angelegte Zeichnung zeigt ein Detail innerhalb der ersten Entwurfsserie in Gestalt der Nordmauer des Eingangsbereichs. Die beiden dorischen Säulen flankieren den Treppenaufgang zur Loggia, von der aus das Gebäude über zwei Seiteneingänge erschlossen wird. Den zurückgesetzten nördlichen Mauerabschluß betont mittig eine Rundbogennische, die durch eine Ädikularahmung gestalterisch hervorgehoben und von einer Lisenenstellung flankiert wird. Diese ist hier jedoch nicht sichtbar, sondern wird von der axial ausgerichteten Säulenstellung überblendet. Die seitlichen Mauerabschnitte zeigen Okuli, die ebenso wie die Rundbogennische vermutlich mit Figuren bzw. einem Relief besetzt werden sollten. Diese Mauergliederung ist nahezu eine genaue Kopie des entsprechenden Bauteils am Ateliergebäude des Bildhauers von Kopf in Baden-Baden. Selbst ein Detail wie die in die Okulusrahmung gesetzten Konsolen findet sich hier. Allerdings wird die Rundbogennische nicht übergiebelt. In der Ausführung wurde auf die Rundbogennische verzichtet, da hier die Grabmal-Stele des Ehepaars von Bose Aufstellung fand, die ihrerseits eine Kopie einer Arbeit des Bildhauers von Kopf ist, deren Original sich auf dem Lichtentaler Friedhof in Baden-Baden befindet. Neben den beiden Säulen ist diese Stele das einzig erhaltene Relikt des Gebäudes.
Stand: August 2007 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 20.09.2017


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