1.6.2.9 - Kassel, Schloß Bellevue, Bauaufnahme und Entwurf zum Umbau des ersten Obergeschosses, Grundriß und Querschnitt



1.6.2.9 - Kassel, Schloß Bellevue, Bauaufnahme und Entwurf zum Umbau des ersten Obergeschosses, Grundriß und Querschnitt


Inventar Nr.: GS 15661
Bezeichnung: Kassel, Schloß Bellevue, Bauaufnahme und Entwurf zum Umbau des ersten Obergeschosses, Grundriß und Querschnitt
Künstler: Heinrich von Dehn-Rotfelser (1825 - 1885)
Datierung: 1830 (um) und 1876
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, Braun, Rot und Blau, rosa und braun laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: "J WHATMAN / 1823"
Maße: 46,2 x 59,5 cm (Blattmaß)
Maßstab: zwei bezifferte Maßstäbe mit Maßeinheit "Meter."
Beschriftungen: oben mittig: "Grundriß / der Beletage / des unteren Bellevue-Schloßes." (Feder in Braun)
oben rechts: "38." (Feder in Rot)
oben rechts: "Zum Inventar / der / Kgl. Bauinspektion I / zu Cassel / gehörig." (Feder in Braun)
unten rechts: "Caßel am 7ten Januar 1876 / v. Dehn-Rotfelser, / Baurath." (Feder in Braun)
unten rechts: "[...] / im Ministerium für Handel p / Abth. f. d. Bauwesen (?) / Berlin den 7t. August 1876 / Giersberg. (?)" (Feder in Rot)
verso: "K I 348/1935" (Graphit)


Katalogtext:
Der Grundriß des ersten Obergeschosses der hier als "unteres Bellevue-Schloß" bezeichneten Anlage entstand anläßlich der im Sommer 1876 getroffenen Entscheidung, die Kunstakademie in die durch den Bau der neuen Gemäldegalerie freigewordenen alten Galerieräume im Bellevueschloß zu verlegen (Knackfuß 1908, S. 223). Wie bei seinen ersten Vorschlägen vom Januar 1870 (GS 15662) verwendete von Dehn-Rotfelser eine ältere Bauaufnahme, die laut Stempel der kurfürstlichen Hofbaudirektion wie auch des Wasserzeichens von 1823 noch aus der Zeit vor 1866 stammte.
Die geplanten Veränderungen im Nordostflügel und dem Haus Bellevuestraße Nr. 4 sind in brauner Tinte eingezeichnet, während die Änderungen im alten Galerietrakt und in der Remise, die braun laviert sind, mit blauer Farbe sichtbar gemacht werden. Der größere Saal im ersten Obergeschoß sollte nun nur noch durch eine einzuziehende Fachwerkwand unterteilt werden, im zweiten Geschoß waren jetzt die Malerateliers vorgesehen (Knackfuß 1908, S. 223f.). Ein Querschnitt verdeutlicht die Umgestaltungen zusätzlich.
In den Grundrissen der Gebäude an der Frankfurter Straße finden sich weitere Notizen und Maßangaben, die wahrscheinlich in einem anderen Zusammenhang entstanden sind.
Stand: August 2007 [GF]


Literatur:
Knackfuß 1908, S. 223f.


Letzte Aktualisierung: 20.09.2017


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