1.11.1.12 - Kassel, Renthof, Bauaufnahme, Aufriß der westlichen Fassade



1.11.1.12 - Kassel, Renthof, Bauaufnahme, Aufriß der westlichen Fassade


Inventar Nr.: GS 15666
Bezeichnung: Kassel, Renthof, Bauaufnahme, Aufriß der westlichen Fassade
Künstler: Friedrich Mann (tätig um 1844), Zeichner
Datierung: 1844
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: Jüngling mit Velum auf Kugel, "C"
Maße: 41,6 x 64,7 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "Fuß Cassel"; unbezifferter Maßstab ohne Maßeinheit
Beschriftungen: oben mittig: "Aufriss von den Renthofs-Gebäuden nach der Kattenburg hin." (Feder in Schwarz)
oben rechts: "VI." (Feder in Schwarz)
mittig in der Darstellung: "10,19 (1.Teil)" (Graphit)
oben rechts: "10,19 (2. Teil" (Graphit)
oben rechts: "26" (Farbstift in Rot)
unten rechts: "Aufgen: & gezeichnet von F. Mann. 1844" (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Der 1844 von dem Baueleven Friedrich Mann angefertigte "Aufriss von den Renthofs-Gebäuden nach der Kattenburg hin" gehört zu einer Folge von drei Blättern, die die Außenfassaden des Renthofkomplexes wiedergeben. Die fortlaufende Numerierung "VI" schließt an diejenige der fünfteiligen Serie von Grundrissen an.
Die Fassade an der westlichen Seite wird geprägt durch die unterschiedlichen Firsthöhen und die wechselnde Geschoßgliederung der an einem Hang liegenden Gebäudeteile um den nach vorne offenen Hof. Das Bruchsteinmauerwerk tritt überall zutage und wird nur noch an einigen Stellen von Putzresten überdeckt.
Der dreigeschossige Bau mit Mansarddach, der direkt an die Brüderkirche anschließt, wird durch das zentrale Renaissanceportal bestimmt, das in seiner Bekrönung die Jahreszahl 1617 trägt (Holtmeyer 1923, S. 447). Durch eine Abböschung auf der rechten Seite (vgl. die Grundrisse GS 15677 u. GS 15684) konnte die schräg verlaufende rechte Schmalseite des Gebäudetrakts mit von außen zugänglichen Kellerräumen versehen werden. Der anschließende niedrigere Flügel weist zwei Vollgeschosse und ein Dachgeschoß mit drei Zwerchhäusern auf. Der vierachsige Verbindungsbau an der Kettengasse besitzt dieselbe Firsthöhe, verfügt aber über drei Vollgeschosse und ein Dachgeschoß mit zwei Zwerchhäusern. Das große Portal der Durchfahrt wird von zwei Pilastern und einem schlichten Gebälk gerahmt. Vom rechtwinklig anschließenden Kanzleiflügel, der die Firsthöhe des Klosterflügels erreicht, sieht man nur die zweiachsige Stirnseite mit dem geschweiften Giebel und dem quadratischen Eckturm sowie die Seitenansicht des Treppenturmanbaus im Hof. Der Bau verfügt an dieser Seite über drei hohe Vollgeschosse und zwei Dachgeschosse im Giebel.
Stand: August 2007 [UH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 20.09.2017


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