1.11.1.1 - Kassel, Renthof, Bauaufnahme, Grundriß auf der Ebene des ersten Geschosses des Kanzleiflügels



1.11.1.1 - Kassel, Renthof, Bauaufnahme, Grundriß auf der Ebene des ersten Geschosses des Kanzleiflügels


Inventar Nr.: GS 15669
Bezeichnung: Kassel, Renthof, Bauaufnahme, Grundriß auf der Ebene des ersten Geschosses des Kanzleiflügels
Künstler: unbekannt
Datierung: um 1830
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Farbstift in Blau und Lila, Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 34,4 x 54,8 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab ohne Maßeinheit
Beschriftungen: oben mittig: "Grundriss des Iten Stockwerks des Gebäudes im alten Collegienhofe" (Feder in Schwarz)
rechts neben der Darstellung: Erläuterung der Raumverteilung (Feder in Schwarz)
oben rechts: "I. Stockwerk 10,14" (Graphit)
oben rechts: "13" (Farbstift in Rot)


Katalogtext:
Der "Grundriss des Iten Stockwerks des Gebäudes im alten Collegienhofe" kombiniert die Geschoßgrundrisse des aufgrund des Geländeunterschieds auf unterschiedlichem Niveau liegenden Renthofs auf der Basis einer imaginären Schnittlinie, die durch das Erdgeschoß des höchstgelegenen nördlichen Bauteils und das erste Geschoß des tiefer gelegenen Kanzleiflügels an der Fulda verläuft (vgl. GS 15666). Die Legende auf der rechten Blattseite erläutert die Verteilung der einzelnen Räume auf die verschiedenen Behörden "Oberappellations-Gericht", "Obergericht" und "Regierung".
Der Zugang zu den Behördenräumen um den ehemaligen Klosterhof erfolgt durch das ebenerdig gelegene Portal an der Westseite. Von hier aus gelangte man zu dem im südwestlichen Hofwinkel in Fachwerk errichteten Treppenhausanbau, der erstmalig auf einem Stadtplan von 1830 dokumentiert ist (vgl. Holtmeyer 1923, S. 445). Über den Innenhof konnte man auch in die anderen beiden Flügel und zu der Wendeltreppe an der Schnittstelle zum Anbau an der Kettengasse gelangen. Während in diesem Bereich Räumlichkeiten des Oberappellationsgerichts und des Obergerichts untergebracht waren, beherbergte das erste Geschoß des tiefer gelegenen Kanzleiflügels diverse Zimmer der Regierung einschließlich des "Lehn- Archivs". Zwei Treppenhäuser - das eine vor die vierte Fensterachse der Hoffront gesetzt, das andere in der südöstliche Ecke in das Gebäude integriert - ermöglichen die Erschließung der Räume, die nicht über durchgängige Flure zugänglich sind.
Zahlreiche Notizen und Einzeichnungen in Graphit und Farbstift dokumentieren spätere Überlegungen zur Umgestaltung des Gebäudeinnern.
Stand: August 2007 [UH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 09.04.2015


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