4.35.1.9 - Köln, Dom, Bronzeportale, Ausführungsentwurf für die Medaillons, Ansicht
4.35.1.9 - Köln, Dom, Bronzeportale, Ausführungsentwurf für die Medaillons, Ansicht
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| Inventar Nr.:
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GS 14458 |
| Bezeichnung:
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Köln, Dom, Bronzeportale, Ausführungsentwurf für die Medaillons, Ansicht |
| Künstler:
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Hugo Schneider (1841 - 1925), Architekt/-in Karl Eduard Richard Voigtel (1829 - 1902), Entwurf
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| Datierung:
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1888 |
| Geogr. Bezug:
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Köln |
| Technik:
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Graphit |
| Träger:
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Transparentpapier auf Karton |
| Wasserzeichen:
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| Maße:
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34,4 x 50 cm (Blattmaß)
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| Maßstab:
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| Beschriftungen:
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oben links: "7" (mit Farbstift in Rot); oben rechts: "Blatt 3. / pr. 21 / 11 88 / Voigtel" (mit Feder in Schwarz); links, unter der Darstellung: "Pfau" (mit Feder in Schwarz); rechts, unter der Darstellung: "Hirsch" (mit Feder in Schwarz); unten rechts: "Zwei Darstellungen / für die oberen Felder / der westlichen Seiten- / thüren. / Cassel 1888 / H. Schneider" (mit Feder in Schwarz);
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Katalogtext:
Die 1888 von Schneider angefertigte Skizze zeigt zwei Medaillons in Vierpaßform für die Westportaltüren des Kölner Domes. Im linken Medaillon ist ein auf einer Wiese schreitender Pfau mit aufgestelltem Federkranz dargestellt. Das rechte Medaillonfeld nimmt die Darstellung eines Hirsches ein, der in einer aus Baum, Wiese und Bachlauf gebildeten Landschaft seinen Kopf beugt, um aus dem Wasserlauf zu trinken.
Beide Motive entstammen der spätantiken christlichen Symbolik. Der Pfau gilt als Symbol der Unsterblichkeit und ziert in dieser Deutung zahlreiche frühchristliche Sarkophage. Der im Wasserlauf seinen Durst stillende Hirsch symbolisiert in Anlehnung an Psalm 42 das Heilsverlangen der Menschen.
Stand: September 2007 [LK]
Literatur:
unpubliziert
Letzte Aktualisierung: 25.11.2022