4.42.1.1 - Mansfeld, Schloß, Bauaufnahme der Ruinen von Goldenem Saal und Schloßkirche, Ansicht



4.42.1.1 - Mansfeld, Schloß, Bauaufnahme der Ruinen von Goldenem Saal und Schloßkirche, Ansicht


Inventar Nr.: L GS 15998
Bezeichnung: Mansfeld, Schloß, Bauaufnahme der Ruinen von Goldenem Saal und Schloßkirche, Ansicht
Künstler: Louis-Théodore Liman (1789 - 1820), Zeichner, fraglich
Datierung: um 1811
Geogr. Bezug: Mansfeld
Technik: Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 31 x 49,8 cm (Blattmaß)
Maßstab: -
Beschriftungen: unten rechts: "Schloß Mansfeld" (Feder in Braun)
oben rechts: "Bl. 19" (Farbstift in Rot)
verso: "Liman" (Feder in Braun)


Katalogtext:
Schloß Mansfeld in Sachsen-Anhalt, der Stammsitz der durch Bergbau zu Reichtum gekommenen Grafen von Mansfeld, umfaßt die Schloßbauten des durch Erbteilung 1501 in drei Linien aufgeteilten Hauses: Vorderort, Mittelort und Hinterort (Roch 1972). Der Niedergang des Grafengeschlechts, das 1780 ausstarb, hatte auch einen Verfall der Schloßbauten zur Folge. Nur das Schloß Vorderort konnte im wesentlichen erhalten werden.
Die mit "Schloß Mansfeld" und "Mittelort" erläuterte Zeichnung zeigt den Blick vom Haupthof aus auf die Ruinen des Goldenen Saales von Schloß Mittelort (1532) und der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Schloßkirche, die zu Schloß Vorderort (rechts) gehört.
Der Schriftzug "Liman" auf der Rückseite des zum Nachlaß Wolff gehörenden Blattes gibt einen Hinweis auf die Identität des Zeichners. Vermutlich handelt es sich um den in Berlin geborenen Louis-Théodore Liman (1789-1820), jenen Architekten, der 1812 zusammen mit Johann Heinrich Wolff in Paris bei Percier studierte und von dessen Hand einige Zeichnungen aus dieser Zeit im Nachlaß Wolff stammen. Das vorliegende Blatt dürfte demnach um 1811, vor seiner Begegnung mit Johann Heinrich Wolff, entstanden sein, möglicherweise vor Ort auf der Reise nach Paris.
Stand: August 2007 [UH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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