1.84.3.10 - Kassel, Karlsaue, Orangerie mit Pavillons, Entwurf, Grundriß



1.84.3.10 - Kassel, Karlsaue, Orangerie mit Pavillons, Entwurf, Grundriß


Inventar Nr.: SM-GS 1.3.1084
Bezeichnung: Kassel, Karlsaue, Orangerie mit Pavillons, Entwurf, Grundriß
Künstler: Johann Conrad Bromeis (1788 - 1855), Umkreis
Datierung: 1825
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, aquarelliert
Träger: Papier, auf Karton montiert
Wasserzeichen: "J WHATMANN TURKEY MILLS"
Maße: 59,4 x 92,8 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "Fuß"
Beschriftungen: oben mittig: "Orangerie-Schloss zu Cassel" (Graphit)
in der Darstellung: "Westliches Risalit"; "Oestliches Risalit" (Graphit)
verso: "124" (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Der Grundriß der Orangerieanlage und der Plan der näheren Umgebung ist offensichtlich im Zusammenhang mit den unter Kurfürst Wilhelm II. zwischen 1828 und 1830 geplanten und teilweise realisierten Umbaumaßnahmen entstanden (vgl. Marb. Dep. 159; Lobe 1837, S. 136f.; Holtmeyer 1923, S. 336 u. 338). Die in roter Farbe eingetragenen Veränderungen am Haupttrakt beziehen sich auf die Anlage der Treppen in den neu geschaffenen Korridoren, die in den Sälen beabsichtigten Vereinfachungen der Wandgliederung, die Errichtung eines offenen Vorbaus als überdachter Zugang an der Stadtseite sowie die Neuaufstellung von Öfen in den Pavillons. Ergänzend ist die Erneuerung und Neuanfertigung der Einfriedung als eiserner Staketenzaun vorgesehen, die den Orangeriekomplex dem Sicherheitsbedürfnis Wilhelms II. entsprechend wirksamer gegen die Umgebung abgrenzte (vgl. Holtmeyer 1923, S. 339, Taf. 205-206). Der ebenfalls vorgesehene Ersatz der alten Terrassenmauer zum Bowlinggreen durch zwei Stufen und drei Treppen unterblieb jedoch.
Auch wenn angenommen werden kann, daß Oberhofbaumeister Johann Conrad Bromeis die Arbeiten in der Orangerie leitete, ist die Zeichnung sicherlich von einem seiner Mitarbeiter angefertigt worden.
In den Plan sind zu einem späteren Zeitpunkt Maßangaben und Notizen in Graphit eingefügt worden. Dies erfolgte vielleicht während der Restaurierungsarbeiten in den Jahren 1872-1876 (Holtmeyer 1923, S. 336).
Zu dem vorliegenden Grundriß gehört der Aufriß VSG 1.3.1085.
Stand: August 2007 [GF]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 09.04.2015


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