2.3.23.27 - Kassel-Wilhelmshöhe, Schloß, Corps de Logis, Kuppelsaal, Entwurf für die Tür, Aufriß



2.3.23.27 - Kassel-Wilhelmshöhe, Schloß, Corps de Logis, Kuppelsaal, Entwurf für die Tür, Aufriß


Inventar Nr.: SM-GS 1.3.911
Bezeichnung: Kassel-Wilhelmshöhe, Schloß, Corps de Logis, Kuppelsaal, Entwurf für die Tür, Aufriß
Künstler: Johann Conrad Bromeis (1788 - 1855), Architekt, Entwurf
unbekannt, Zeichner, Ausführung
Datierung: 27.03.1830
Geogr. Bezug: Kassel-Wilhelmshöhe
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Velinpapier, auf Unterkarton montiert
Wasserzeichen: -
Maße: 32,7 x 23,5 cm (Blattmaß)
Maßstab: unbezifferter Maßstab ohne Maßeinheit
Beschriftungen: über der Darstellung: "Tür zum Eingang in die Kuppel" (Graphit)
unter der Darstellung: "Tür nach der Kuppel im Schloß Wilhelmshöhe d. 27. März 1830" (Feder in Schwarz)
verso: "N = 20" (Farbstift in Rot)


Katalogtext:
Die vorliegende Federzeichnung zeigt den Aufriß für eine zweiflügelige Tür, die der Beschriftung zufolge "zum Eingang in die Kuppel" führte. Die Tür, deren Flügel einem gängigen Gestaltungsprinzip folgend durch abgesetzte Spiegeln gegliedert ist, umschließt eine ädikulaartige Architektur. Zwei Pilastern, deren Schäfte ebenfalls abgesetzte Spiegel aufweisen, sitzt ein Dreiecksgiebel mit Lorbeerkranz-Verzierung auf.
In ähnlicher Weise waren die doppelflügeligen Türen im Thronsaal des Residenzpalais angelegt. Ein Aufriß der Rückwand des Thronsaals (s. Bidlingmaier 2000, S. 244 u. 341), der um 1824 entstand, zeigt eine gleichartige Doppeltüre mit dreieckiger Verdachung, die nach dem ausdrücklichen Wunsch von Kurfürst Wilhelm II. mit einem Lorbeerkranz verziert werden sollte (Bidlingmaier 2000, S. 246f.). Bei dem Vergleichsstück fehlen allerdings die beiden rahmenden Pilaster.
Die über die Verdachung hinausgezogenen Graphitlinien der Vorzeichnung deuten auf einen unterbrochenen bzw. abgebrochenen Entwurfsvorgang hin.
Stand: August 2007 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 09.04.2015


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