5.8.1.1 - Straßburg, Palais Rohan, "Salle du synode", Entwurf für eine Pfeilerverzierung mit Jagdthema



5.8.1.1 - Straßburg, Palais Rohan, "Salle du synode", Entwurf für eine Pfeilerverzierung mit Jagdthema


Inventar Nr.: GS 12390
Bezeichnung: Straßburg, Palais Rohan, "Salle du synode", Entwurf für eine Pfeilerverzierung mit Jagdthema
Künstler: Johann August d. Ä. Nahl (1710 - 1781), Zeichner
Datierung: 1735 - 1740
Geogr. Bezug: Straßburg (?)
Technik: Rötel
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 39,3 x 12,8 cm (Blattmaß)
Maßstab: -
Beschriftungen: verso: "28" (Graphit)


Katalogtext:
Das im Kasseler Ausstellungskatalog über die Familie Nahl besprochene Blatt zeigt ein Trophäengehänge mit Jagdgegenständen wie Jagdhorn, Köcher und Pfeilen sowie Köpfe von jagdbarem Wild in Gestalt eines Hirschen, eines Ebers und eines Hasen. Die Objekte sind in ein Rankengebilde aus Eichenlaub und Bändern eingebunden, wobei Rocaille-Ornamente oder die Gegenstände selbst Bildfelder gestalten. In einer Rocaillekartusche erscheint die Jagdgöttin Diana (Katalog Kassel 1994/1, Nr. 19.1).
Bereits Bleibaum ordnete den in Rötel ausgeführten Entwurf einer Pfeilerverzierung in der "Salle du synode" des Straßburger Palais Rohan zu (Bleibaum 1933, S. 37), an dessen Bauausführung Nahl in den Jahren 1735 bis 1740 beteiligt war. Da sich die ausgeführte Pfeilerornamentik in einigen Punkten von der Zeichnung unterscheidet, muß sie als Variante gedeutet werden (Schmidt-Möbus 1995, S. 228).
Stand: September 2004 [MH]


Literatur:
Bleibaum 1933, S. 37; Katalog Kassel 1994/1, Nr. 19.1; Schmidt-Möbus 1995, S. 228, Abb. 206a


Letzte Aktualisierung: 09.04.2015


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