2.3.9.12 - Kassel-Wilhelmshöhe, Schloß, Vorprojekt Jussows für das Corps de Logis, Studienblatt, perspektivische Ansicht



2.3.9.12 - Kassel-Wilhelmshöhe, Schloß, Vorprojekt Jussows für das Corps de Logis, Studienblatt, perspektivische Ansicht


Inventar Nr.: GS 18451
Bezeichnung: Kassel-Wilhelmshöhe, Schloß, Vorprojekt Jussows für das Corps de Logis, Studienblatt, perspektivische Ansicht
Künstler: Leonhard Müller (1799 - 1878), Zeichner
Datierung: 30.10.1825
Geogr. Bezug: Kassel-Wilhelmshöhe
Technik: Feder in Schwarz und Braun, grau, grün, braun, hellbraun und blau laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 24,9 x 76,7 cm (Blattmaß)
Maßstab: -
Beschriftungen: 24,9 x 76,7 cm (Blattmaß)"Lhd Müller 30/10 1825. (?) / Hofbau-Conducteur." (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Die Ansicht des Schlosses Weißenstein mit einem Triumphbogen in der Mitte zwischen den beiden Flügelbauten geht auf eine Entwurfsvariante Heinrich Christoph Jussows während des Planungsprozesses für das Corps de Logis von 1791 zurück. Diese kurzzeitig als Ausführungsversion erscheinende Idee, die auch bereits durch ein Holzmodell in Originalgröße veranschaulicht worden war, wurde schließlich doch zugunsten eines Gebäudes wieder aufgegeben (Heidelbach 1909, S. 228; Holtmeyer 1910, S. 307f.; Dittscheid 1987, S. 123-125; Katalog Kassel 1999/CD-Rom). Jussow hatte seinerzeit lediglich das Tor ohne die Flügel gezeichnet (GS 5803). Müller ergänzte den getreu dem Vorbild übernommenen Bau zu einer Gesamtdarstellung, aus der die beabsichtigte monumentale Wirkung des Triumphbogens hervorgeht. Dabei bezog er sich bei der Wiedergabe des Bogens auf eine durch heute nicht mehr vorhandene Deckblätter dargestellte Version auf GS 5803, deren beabsichtigte Gestalt durch weitere Zeichnungen Jussows überliefert ist (GS 5804, GS 5805, GS 5807 - GS 5809).
Trotz einer Jahresangabe in der von Müller vorgenommenen Beschriftung des Blattes ist der genaue Entstehungszeitpunkt wegen der undeutlichen letzten Ziffer nicht ganz sicher zu bestimmen (Dittscheid schlägt 1821 und 1826 vor, Dittscheid 1987, Taf. VI u. Abb. 220, S. 124 u. 336). Da sich Müller als Hofbaukondukteur bezeichnet, müßte die Zeichnung in den Zeitraum von Dezember 1821 bis Februar 1824 datiert werden (vgl. Müller 1903, S. 24-29).
Stand: August 2007 [GF]


Literatur:
Dittscheid 1987, K 93, Abb. 220, Farbtaf. VI


Letzte Aktualisierung: 22.12.2020


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