3.125.1.1 - Wenkbach, ev. Kirche, Bauaufnahme des Chorturms, Ansicht, Grundrisse, Aufriß und Schnitt



3.125.1.1 - Wenkbach, ev. Kirche, Bauaufnahme des Chorturms, Ansicht, Grundrisse, Aufriß und Schnitt


Inventar Nr.: GS 14794
Bezeichnung: Wenkbach, ev. Kirche, Bauaufnahme des Chorturms, Ansicht, Grundrisse, Aufriß und Schnitt
Künstler: Friedrich Stolberg (1892 - 1975), Zeichner
Datierung: 1920
Geogr. Bezug: Wenkbach
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Karton
Wasserzeichen: -
Maße: 46,6 x 66,8 cm (Blattmaß)
Maßstab: bezifferter Maßstab mit Maßeinheit "m", "1:50"
Beschriftungen: oben mittig: "· Turm der Kirche zu Wenkbach bei Marburg a. d. Lahn ·" (Feder in Schwarz)
oben rechts: "X" (Feder in Schwarz)
unten rechts: "aufgenommen 1920 / F. Stolberg" (Feder in Schwarz)
verso: "Nr. 25" (Graphit)


Katalogtext:
Tafel "X" der Stolbergschen Untersuchung zu Turmdachwerken von Landkirchen im Lahngebiet behandelt den "Turm der Kirche zu Wenkbach bei Marburg a. d. Lahn". Der fensterlose romanische Chorturm aus dem 12. Jahrhundert, der 1905 um ein neogotisches Schiff ergänzt wurde (Dehio Hessen 1982, S. 898) besitzt einen Walmhelm, ein steiles, zweifach abgewalmtes Dach mit kurzem First. In der Kombination mit seitlichen Erkern kommt dieser Typ in der Gegend um Marburg häufiger vor (vgl. Stolberg 1923, S. 13).
Die Zeichnung konzentriert sich auf die Konstruktion dieses Helmes, einzig ein kleiner Grundriß und eine perspektivische Ansicht des Turmes deuten den Gesamtzusammenhang an. Obwohl der Turm fast quadratisch ist, wurde ein quer zum Schiff verlaufender First gewählt. Die Erker sind aus dem Achteck entwickelt und kragen deutlich vor. "Das Dachgebälk besteht aus 4 Balken, deren Abstände genau der Stellung der Erkerpfosten entsprechen. Das äussere Balkenpaar reicht bis zur Traufe, das innere kragt entsprechend den Erkern aus. Nach den beiden anderen Seiten sind genau entsprechende Stiche angeordnet, wodurch das Gebälk die Form eines griechischen Kreuzes mit abgekanteten Ecken erhält. Das Dach selbst zeigt die hessische Binderkonstruktion mit durchgehendem Mittelpfosten, der hier zum Walmpfosten wird. Die Walmpfosten sind in der Längsrichtung des Daches verstrebt, die Gespärre werden durch einen stehenden Stuhl und Kehlgebälke unterstützt" (Stolberg 1923, S. 14).
Stand: August 2007 [UH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 20.09.2017


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