3.28.2.13 - Frankenberg, Liebfrauenkirche, Marienkapelle, Bauaufnahme von Konsolen, Vorderansicht



3.28.2.13 - Frankenberg, Liebfrauenkirche, Marienkapelle, Bauaufnahme von Konsolen, Vorderansicht


Inventar Nr.: GS 13541
Bezeichnung: Frankenberg, Liebfrauenkirche, Marienkapelle, Bauaufnahme von Konsolen, Vorderansicht
Künstler: Georg Rudolph (1813 - 1897), Zeichner
Datierung: um 1830
Geogr. Bezug: Frankenberg
Technik: Graphit
Träger: Papier
Wasserzeichen: "RUSE & TURNERS / 1816"
Maße: 41,6 x 27,4 cm (Blattmaß)
Maßstab: -
Beschriftungen: unten mittig: "Tragsteine an der Kapelle." (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Blatt XV." (Feder in Schwarz)
unten rechts: "G. Rudolph" (Feder in Grau)
in der Darstellung: Namen der mit den Tragsteinen repräsentierten Propheten und Apostel sowie eine Durchnumerierung (Graphit)


Katalogtext:
Die Zeichnung mit der Blattnummer "XV" ergänzt die Reihe der am Außenbau der Marienkapelle angebrachten Konsolsteine auf Blatt GS 13543 um weitere 16 Stücke. Die mit Blattwerk und Figurenköpfen geschmückten Konsolkelche dienten ehemals als Auflager für einen Heiligenzyklus, wobei die Namen der einzelnen Figuren unterhalb der Konsolen in den Stein gehauen sind.
Die für die spätgotische Epoche typische Ausprägung der Blattkonsole mit Kopf (man denke nur an die berühmte Parlerkonsole) tritt an der Marienkapelle in Frankenberg in einem beeindruckenden Formenreichtum - sowohl das Blattwerk wie die Figurenköpfe betreffend - hervor. An verschiedenen Stellen könnten die Zeichnungen den Eindruck von den inzwischen teilweise stark verwitterten Konsolsteinen bereichern. Allerdings ist die genaue Verortung nicht immer einfach, da die abgebildeten Stücke nicht in ihrer am Bau zu findenden Abfolge präsentiert sind. Im unteren Bereich ist eine Abfolge insofern eingehalten, als vom letzten Stein in der untersten Reihe aus, der sich an der Stirnseite des Strebepfeilers zwischen der nördlichen und der nordöstlichen Polygonseite befindet, die jeweils folgenden Steine der nördlichen Polygonseite dargestellt sind. Diese nach Süden verlaufende Reihe ist jedoch nicht komplett. Die beiden Konsolsteine in der ersten Reihe stammen wiederum von der südlichen Polygonseite.
Stand: August 2007 [MH]


Literatur:
Dehn-Rotfelser 1882, S. III


Letzte Aktualisierung: 09.04.2015


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