3.133.2.1 - Ziegenhain, Schloß, Südwestflügel, Bauaufnahme des dritten Obergeschosses, Lageplan und Grundriß



3.133.2.1 - Ziegenhain, Schloß, Südwestflügel, Bauaufnahme des dritten Obergeschosses, Lageplan und Grundriß


Inventar Nr.: GS 14515,1
Bezeichnung: Ziegenhain, Schloß, Südwestflügel, Bauaufnahme des dritten Obergeschosses, Lageplan und Grundriß
Künstler: Carl Friedrich Robert (1793 - 1829), Zeichner
Datierung: 1825
Geogr. Bezug: Schwalmstadt-Ziegenhain
Technik: Graphit, Feder in Schwarz und rot, rosa, hellbraun und blau laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: "J TEILOR"
Maße: 41,2 x 53,6 cm (Blattmaß)
Maßstab: -
Beschriftungen: oben rechts: "Grund Riß / der dritten Etage / des Fluegels A vid: / Situations-Plan" (Feder in Schwarz)
unten rechts: "Auf Befehl Kurfuerstlichen General-Kriegs-Departements / aufgenommen und gezeichnet im Jahr 1825 von / Carl Friedrich Robert." (Feder in Schwarz)
in der Darstellung: "Situations-Plan / saemmtlicher Gebaeude des / Fuerstenhauses zu Ziegenhain." (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Nach seiner Anfang 1825 erfolgten Versetzung in die Festung Ziegenhain als Gehilfe des Zeugwärters und Kriegsbauverwalters Bach wurde der Artillerieleutnant Carl Friedrich Robert (Has 1913, S. 740; Woringer-Kartei) vom kurfürstlichen Kriegsdepartement mit der Bauaufnahme der dortigen Militärgebäude beauftragt. Die in dem Sammelband GS 14515 erhaltene Serie von 14 Blättern zeigt die von der Garnison genutzten Baulichkeiten in der Festungsanlage in Grundrißdarstellungen. Lediglich ein Blatt (GS 14515,14) gibt einige Gebäude auch im Aufriß wider. Ausweislich der Bezeichnung ist es erst nachträglich Ende 1827 entstanden, als Robert den Rang eines Kapitäns bekleidete.
Am Beginn der Serie von Bauaufnahmen des Ziegenhainer Schlosses sind der Übersichtsplan der Bauten um den Schloßhof sowie ein Grundriß des südöstlichen Flügels, der zum Zeitpunkt der Bauaufnahme als Kommandantenwohnung diente, dargestellt. Um beides auf dem Blatt unterbringen zu können, ist der Kommandantenbau gegenüber dem Lageplan so gedreht, daß die Außenfront nun nach links zeigt. Das zweite Obergeschoß des dreigeschossigen Flügels weist einen durchgehenden Flur an der Hofseite und sechs daran liegende Zimmer auf. Die Unterteilung erfolgt durch Fachwerkwände. Damit wiederholt sich die Grundrißdisposition der darunterliegenden Etage, die auf dem folgenden Blatt GS 14515,2 zu sehen ist. Der Zugang vom Kommandantenbau in den Bodenraum des niedrigeren Nachbarflügels ist eigens bezeichnet.
Bei dem Lageplan sind den einzelnen Flügeln des Schloßkomplexes in Graphit Angaben zur Nutzung der Stockwerke mit Verweisen auf die entsprechenden Plannummern der Grundrißdarstellungen hinzugefügt. Unten rechts wird das Generalkriegsdepartement als Auftraggeber der Bauaufnahmen genannt.
Stand: September 2004 [GF]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 20.09.2017


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