1.67.2.22 - Kassel, Martinskirche, Entwurfsskizze für die Spitze einer Flaggenstange, Aufriß und Aufsicht



1.67.2.22 - Kassel, Martinskirche, Entwurfsskizze für die Spitze einer Flaggenstange, Aufriß und Aufsicht


Inventar Nr.: L GS 14650
Bezeichnung: Kassel, Martinskirche, Entwurfsskizze für die Spitze einer Flaggenstange, Aufriß und Aufsicht
Künstler: Hugo Schneider (1841 - 1925), Architekt
Datierung: 28.08.1891
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit
Träger: Papier
Wasserzeichen: -
Maße: 66,1 x 33 cm (Blattmaß)
Maßstab: -
Beschriftungen: unten rechts: "Ca. 28.8.1891 / H." (Graphit)


Katalogtext:
Schneider skizzierte hier die Spitze einer Flaggenstange, die er ausweislich eines zweiten, ebendiese Spitze nochmals zeigenden Blattes (vgl. L GS 14648) für die Martinskirche zu erstellen hatte. Da beide Blätter keinen Maßstab besitzen, ist nicht ersichtlich, ob es sich um starke Fahnenstangen zur Beflaggung des Turmes oder nur um kleinere Stangen für Schmuckfähnchen, die bei kirchlichen Festen zum Einsatz kamen, handelt.
Die wohl in Messing oder Kupfer zu denkende Spitze besteht aus einer Buchse mit angesetzter Öse, in die der schmucklose, in das Holz eines Stabes eingreifende Ansatz eingeschoben ist, sowie aus dem reich gegliederten Aufsatz. Einem nur wenig über die Buchse hinausgreifenden Schaft aus einem nach unten gedrückten Wulst mit angeschlossener Kehle, Plättchen, Kehle und zweitem Plättchen sitzt ein gedrückter, in der Mitte zweifach eingeschnürter und einen spitzen Grat ausbildender Nodus auf, an den wiederum eine zweifache, sich konisch nach oben verjüngende Folge von Plättchen und Kehle anschließt. Über ein weiteres Plättchen greift ein nach oben gedrückter, als Zahnschnitt angelegter Wulst hinaus, an den wiederum eine niedrige Kehle und dann die abgestumpfte, niedrige Spitze anschließen. Rechts von der Spitze ist ein Kreis angelegt; an einem Viertel desselben ist der Zahnschnitt des oberen Wulstes näher ausgeführt.
Auf dem bereits erwähnten zweiten Blatt (L GS 14648) ist die Spitze in ihren Profilierungen präziser gezeichnet, wenn auch auf die Darstellung der Buchse mit angesetzter Öse verzichtet wurde; sie wäre über den Ansatz der Spitze zu schieben, bis sie in die Nut des unteren Wulstes eingreift, und dort entweder verlötet oder mit Nägeln bzw. Schrauben an Stab und Spitze befestigt zu werden.
Stand: September 2007 [LK]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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