1.3.4.31 - Kassel, Chattenburg, Werkzeichnung zum Erdgeschoß, "hohle Ecke d", Grund- und Aufriß



1.3.4.31 - Kassel, Chattenburg, Werkzeichnung zum Erdgeschoß, "hohle Ecke d", Grund- und Aufriß


Inventar Nr.: L GS 15249
Bezeichnung: Kassel, Chattenburg, Werkzeichnung zum Erdgeschoß, "hohle Ecke d", Grund- und Aufriß
Künstler: Heinrich Christoph Jussow (1754 - 1825), Architekt, Entwurf
unbekannt, Zeichner, Ausführung
Datierung: 1820
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: "1806" / F H F"
Maße: 25,5 x 39 cm (Blattmaß)
Maßstab: -
Beschriftungen: oben mittig: "die hohle Ecke d" (Feder in Schwarz)
oben rechts: "Bl. 76" (Feder in Rot)
rechts in der Darstellung: "Grundriß der im Hauptplan mit d bezeichneten 2 Ecken / wovon eine rechts die andere links gearbeitet wird. / Die schwarz geschriebenen Maße sind die Steine in reinem / die roth geschriebenen sind die Maße der Steine im rauhen." (Feder in Schwarz)
in der Darstellung: Erläuterungen (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Die "hohlen Ecken d", im Grundriß der Chattenburg GS 5930 markiert, liegen im Winkel zwischen den Längsflügeln und dem westlichen Querflügel auf der Seite des Ehrenhofs. Die Werkzeichnung aus dem Nachlaß Wolff enthält einen in die Fläche projizierten Aufriß sowie Grundrisse der beiden abwechselnden Steinlagen der Ecksituation mit der Erläuterung "Grundriß der im Hauptplan mit d bezeichneten 2 Ecken wovon eine rechts die andere links gearbeitet wird. Die schwarz geschriebenen Maße sind die Steine in reinem die roth geschriebenen sind die Maße der Steine im rauhen". Sie steht wahrscheinlich in Zusammenhang mit einem Bestellzettel Jussows für Steine, betitelt "Zu den beiden Ecken bezeichnet mit d und b im Grundrisse sind zu bestellen [...] bestellt den 17ten Maij 1820" (mhk, Graphische Sammlung, Nachlaß Jussow).
Die Darstellung stimmt exakt überein mit zwei anderen Blättern aus dem Nachlaß Jussow, die Aufriß (GS 5923) und Grundrisse (GS 5930) separat abbilden. Augenscheinlich stammt die Erläuterung bei allen Blättern von der Hand Jussows, während die Zeichnung eher dem Baubüro zuzuordnen ist. Da der von seinem Vater als Steinmetz ausgebildete Johann Heinrich Wolff Quader- und Steinhauerarbeiten für die Chattenburg übernommen hatte (Bidlingmaier 2000, S. 101), wird das Blatt zur Chattenburg in diesem Zusammenhang in den Nachlaß Wolff geraten sein.
Stand: Mai 2005 [UH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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