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12.1.3.9 - Akademieentwurf einer Schloßanlage, Marstall, Grund- und Aufriß



12.1.3.9 - Akademieentwurf einer Schloßanlage, Marstall, Grund- und Aufriß


Inventar Nr.: GS 16817
Bezeichnung: Akademieentwurf einer Schloßanlage, Marstall, Grund- und Aufriß
Künstler: Georg Rudolph (1813 - 1897), Zeichner
Datierung: 1836/37
Geogr. Bezug:
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, Pinsel in Schwarz
Träger: Papier
Wasserzeichen: "J WHATMAN / 1831"
Maße: 39,5 x 71,5 cm (Blattmaß)
27,7 x 61,1 cm (Darstellungsmaß)
Maßstab: zwei bezifferte Maßstäbe mit Maßeinheit "C. F."
Beschriftungen: oben mittig außerhalb der Randlinie: "IX." (Feder in Schwarz)
unten rechts: "Rdlph." (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Der eingeschossige, noch klassizistisch geprägte Marstall, der hier in Auf- und Grundriß ausgeführt ist, liegt innerhalb der Gruppe der Nebengebäude in gleicher Ausrichtung hinter dem Reithaus ("C") und begrenzt zusammen mit einem nicht näher ausgeführten Gebäude ("F") die Längsseiten eines Platzes.
Über einer Sockelzone erhebt sich das durch Lisenen gegliederte Mauerwerk, dessen unterer Teil mit einer Bandquaderung versehen ist. Durch ein Kranzgesims getrennt folgt darauf der verputzte, durchfensterte Bereich mit den für Reitgebäude üblichen Lünettenfenstern (s. z. B. die Reithalle der Bellevue-Marställe, L GS 15094), der hier durch einen Oculus ergänzt wird. In diesen durchfensterten Längsabschnitten befinden sich die eigentlichen Boxentrakte. Diese Achsenfolge, die im Mittelfeld sieben- und seitlich sechsteilig ist, wird von Querriegeln unterbrochen bzw. abgeschlossen, die mit Treppen und in den beiden Mitteltrakten zusätzlich mit Tränken versehen sind. Über die Treppen gelang man auf die hinter der Attika verborgene Aussichtsplattformen, von denen aus das Treiben auf dem Platz verfolgt werden konnte.
Stand: August 2007 [MH]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 20.09.2017


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