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1.1.3.5 - Kassel, Bestandsaufnahme des Eichwäldchens, Lageplan



1.1.3.5 - Kassel, Bestandsaufnahme des Eichwäldchens, Lageplan


Inventar Nr.: Marb. Dep. 254,35
Bezeichnung: Kassel, Bestandsaufnahme des Eichwäldchens, Lageplan
Künstler: Carl Friedrich Philipp von Baumbach (tätig um 1780 - um 1793), Zeichner
Datierung: 1793
Geogr. Bezug: Kassel
Technik: Graphit, Feder in Schwarz, rosa, grün, hellbraun und blau laviert
Träger: Papier
Wasserzeichen: Krone über Wappenschild mit Lilie und "WR" in Ligatur
Maße: 28 x 38,3 cm (Blattmaß)
Maßstab: -
Beschriftungen: unten mittig: "Plan / vom / sogenannten Eichwalde bey Cassel / vor dem Leipziger Thor beym Messing- / hammer gelegen / gezeichnet von Carl Fried. Phip. von Baumbach, 1793." (Feder in Schwarz)
oben rechts: "24." (Feder in Braun)
in der Darstellung: "Quelle / des Eichbrun- / nen in Cassel" (Feder in Schwarz)


Katalogtext:
Der Lageplan in dem Klebeband mit verschiedenen Gartenplänen (vgl. den Einleitungstext "Orte in Hessen, Hanau, Gartenanlagen") von 1793 zeigt als Kartenausschnitt den Bereich des noch heute existierenden Eichwaldes östlich von Kassel, der seit der Regierungszeit Landgraf Wilhelms VIII. bis 1830 als Fasanerie genutzt wurde (Landau 1849, S. 288; Holtmeyer 1923, S. 428). Das Gelände war durch ein regelmäßig angelegtes Wegenetz gegliedert, in dem eine auf der Anhöhe verlaufende Eichenallee mit zwei kreisförmigen Plätzen den Hauptakzent bildete. Die im Plan eingetragenen Baulichkeiten lassen sich als die Fasanenhäuser, die Wohnung des Fasanenwärters sowie ein kleines landwirtschaftliches Gebäude identifizieren. Die äußere umlaufende Linie mit drei Unterbrechungen scheint die Dielenwand zu kennzeichnen, mit der die Fasanerie eingefaßt war (Schmincke 1767, S. 406f.). Im Süden (unten) schließt sich der segmentbogig begrenzte Wiesenbereich mit der Quelle des Eichwassers an, der zum Eichwald gehörte.
Bei dem Zeichner, der das Blatt signiert hat, könnte es sich um den 1794 in das hessische Leibdragonerregiment eingetretenen späteren waldeckischen Offizier Carl Friedrich Philipp von Baumbach (1777-1847) handeln, möglicherweise aber auch um den gleichaltrigen späteren Oberpostmeister Carl Friedrich von Baumbach (1777-1825), der um 1820 als Verfertiger von Karten des Kurfürstentums in Erscheinung trat (Buttlar 1888, Taf. III von Baumbach; Losch-Kartei).
Stand: September 2004 [GF]


Literatur:
unpubliziert


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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